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11.08.202612:00 Uhr
Putin und Xi Jinping haben Kuba zum 100. Geburtstag Fidel Castros offizielle Grußbotschaften geschickt und dabei die engen Bindungen ihrer Länder zur Insel bekräftigt.
Zum offiziell 100. Geburtstag von Fidel Castro – geboren am 13. August 1926, wobei Historiker das tatsächliche Geburtsjahr wegen einer nachträglich ausgestellten Taufurkunde bis heute anzweifeln – haben die Präsidenten Russlands und Chinas Botschaften nach Havanna geschickt. Wladimir Putin und Xi Jinping würdigten darin den 2016 verstorbenen Revolutionsführer als historische Symbolfigur und nutzten den Anlass, um die engen Beziehungen zwischen ihren Ländern und Kuba zu bekräftigen.
Putins Botschaften gingen sowohl an General Raúl Castro als auch an Staatspräsident Miguel Díaz-Canel. Der russische Präsident bezeichnete Fidel Castro darin als Symbolfigur für Freiheit, Gerechtigkeit und Patriotismus und hob dessen Rolle beim Aufbau der Partnerschaft zwischen Havanna und Moskau hervor. Überbracht wurde die Nachricht von Mikhail Schwydkoi, der betonte, in Russland werde die Erinnerung an Fidel Castro als etwas Besonderes bewahrt. In seiner an Díaz-Canel gerichteten Botschaft bekräftigte Putin zudem die fortdauernde Solidarität Russlands mit dem kubanischen Volk und verwies auf die aus seiner Sicht bedeutenden wirtschaftlichen und sozialen Fortschritte, die unter Castros Führung erzielt worden seien. Castro habe in Russland aufrichtigen Respekt genossen, so Putin, der zugleich Raúl Castro Gesundheit und Wohlergehen wünschte. Auch aus Peking kam eine Grußbotschaft: Staats- und Parteichef Xi Jinping richtete sich sowohl an die Mitglieder der kubanischen Kommunistischen Partei als auch an die gesamte Bevölkerung der Insel. Xi erinnerte daran, dass Fidel Castro sein Leben der Verteidigung der nationalen Souveränität und dem Aufbau des Sozialismus gewidmet habe. Besonders hervorgehoben wurde die historische Rolle Kubas als erstes lateinamerikanisches Land, das diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnahm. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien inzwischen zu einem Referenzpunkt für die Zusammenarbeit sozialistischer Staaten und Länder des Globalen Südens geworden, schrieb Xi und betonte die gemeinsame Ablehnung äußerer Einmischung. Verlesen wurde die chinesische Botschaft von Liu Haixing, Mitglied des Zentralkomitees der KPCh und Leiter von dessen Internationaler Abteilung, im Rahmen des ersten internationalen Kolloquiums „Fidel: Vermächtnis und Zukunft" in Havanna. Haixing erinnerte in seiner Rede an eine Aussage Mao Zedongs, wonach gemeinsame Erfahrungen und Kämpfe beide Völker für immer verbunden hätten. Er betonte zudem Chinas Einsatz für eine multipolare Weltordnung und rief dazu auf, Fidels Vermächtnis nicht nur zu erinnern, sondern fortzuführen.
Quelle: TeleSur
Autor: Leon Latozke
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