Neues aus Kuba
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02.04.2026 09:00 Uhr
Angesichts wachsender Engpässe stellt die EU Kuba zusätzliche Mittel bereit. Die Hilfe soll dringend benötigte Grundversorgung sichern und besonders gefährdete Gruppen entlasten.
Die Europäische Union stellt zusätzliche humanitäre Mittel in Höhe von zwei Millionen Euro für Kuba bereit. Hintergrund dieser Entscheidung ist die sich zunehmend verschärfende Versorgungslage auf der Karibikinsel, die immer mehr Menschen betrifft.
Mit den bereitgestellten Geldern sollen insbesondere grundlegende Bedürfnisse der Bevölkerung gedeckt werden. Geplant ist die Finanzierung von dringend benötigten Hilfsgütern wie Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser. Schätzungen zufolge könnten bis zu zwei Millionen Menschen von diesen Maßnahmen profitieren. Vertreter der EU weisen darauf hin, dass sich die Lage in Kuba in den vergangenen Monaten deutlich zugespitzt hat. Eine anhaltende Energiekrise führt zu häufigen Stromausfällen, die sowohl den Alltag der Bevölkerung als auch zentrale Infrastrukturen erheblich beeinträchtigen. Besonders betroffen sind vulnerable Gruppen, darunter Kranke und Menschen mit eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung. Zusätzlichen Druck erzeugen Engpässe bei Treibstoffen, die sich negativ auf Schlüsselbereiche wie das Gesundheitswesen und die Landwirtschaft auswirken. Diese Entwicklungen verschärfen die ohnehin angespannte wirtschaftliche Situation und führen zu einer zunehmenden Instabilität. Die aktuelle Unterstützung ist Teil eines umfassenderen Engagements der Europäischen Union in Lateinamerika und der Karibik. In vielen Ländern der Region sind Menschen weiterhin mit wirtschaftlichen Herausforderungen, den Folgen von Naturkatastrophen sowie politischen Unsicherheiten konfrontiert. Die Mittel ergänzen die bereits Anfang des Jahres bewilligten 4 Millionen Euro für die Karibik, die vor allem Kuba zugutekamen, und bauen auf der Hilfe nach Hurrikan Melissa auf. Insgesamt flossen 2025 rund 6 Millionen Euro in Katastrophenvorsorge und -hilfe für Kuba. Hadja Lahbib, EU-Kommissar für Krisenmanagement, betonte dass Europa weiterhin solidarisch an der Seite der kubanischen Bevölkerung stehe: "Nach dem Hurrikan Melissa waren wir vor Ort. Und auch heute leisten wir wieder Hilfe .... In einem Land, das mit einer Energiekrise und zunehmenden Versorgungsengpässen zu kämpfen hat, wird diese Unterstützung dazu beitragen, dass lebensrettende Hilfe weiterhin bis zu zwei Millionen Menschen in Not zugutekommt" erklärt er
Quelle: EU Kommision (https://t1p.de/g5vit)
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