Neues aus Kuba
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Zum Auftakt der Internationalen Tourismusmesse FITCuba zeigt sich erneut die tiefe Krise des kubanischen Tourismussektors. Trotz staatlicher Investitionen in Milliardenhöhe bleiben die Besucherzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Die Regierung hält dennoch am Tourismus als Schlüsselbranche fest.
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Der kubanische Oberste Gerichtshof hat die prominenten Dissidenten José Daniel Ferrer und Félix Navarro erneut inhaftieren lassen. Die Behörden werfen ihnen Verstöße gegen die Auflagen ihrer bedingten Haftentlassung vor. Menschenrechtsorganisationen sprechen hingegen von politisch motivierter Repression.
In der westkubanischen Provinz Pinar del Río kämpfen Einsatzkräfte gegen mehrere Waldbrände, die durch extreme Trockenheit und menschliche Nachlässigkeit begünstigt werden. Nachdem ein Großbrand, der mehr als 3.000 Hektar Wald zerstörte, unter Kontrolle war, brachen neue Feuer in den Gemeinden Viñales und Guane aus.
Das mexikanische Schulschiff Cuauhtémoc hat Havanna angelaufen und wird drei Tage in Kubas Hauptstadt verweilen. Der Besuch wird als Zeichen der engen Beziehungen zwischen Mexiko und Kuba gewertet. Während des Aufenthalts sind Treffen mit kubanischen Behörden sowie öffentliche Besichtigungen des Schiffes geplant.
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In Havanna mehren sich Übergriffe auf Busse des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere während der frühen Morgenstunden. Wie die Zeitung El Nuevo Herald berichtet, wurden in den vergangenen Wochen mehrere Fahrzeuge attackiert, teils mit erheblichen Sachschäden.
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Die Abschiebung der Kubanerin Heydi Sánchez Tejeda aus den USA sorgt für Aufsehen. Trotz ihrer Ehe mit einem US-Bürger und einem gemeinsamen Kind wurde die 44-Jährige festgenommen und nach Kuba abgeschoben.
Cubana de Aviación will nach über 20 Jahren wieder Direktflüge zwischen Kuba und Deutschland anbieten. Laut einem Facebook-Post des kubanischen Verkehrsministers sollen ab November 2025 zwei wöchentliche Verbindungen entstehen.
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Die kubanische Regierung hat die Zollbefreiung für Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel und Stromgeneratoren um fünf Monate verlängert. Angesichts anhaltender Versorgungsengpässe bleibt die Maßnahme, die ursprünglich 2021 nach landesweiten Protesten eingeführt wurde, weiterhin ein wichtiges Mittel zur Entlastung der Bevölkerung.
Seit einer Woche kämpfen Hunderte Einsatzkräfte im Westen Kubas gegen einen der schwersten Waldbrände der vergangenen Jahre. Bereits 2.800 Hektar Kiefernwald sind zerstört. Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund extremer Trockenheit und starker Winde schwierig.
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Nach 27 Jahren Haft hat Kuba den ehemaligen Geheimdienstoffizier Ernesto Borges Pérez aus dem Gefängnis entlassen. Borges war 1998 wegen versuchter Spionage für die USA verhaftet und 1999 zu 30 Jahren Haft verurteilt worden.
Kuba verzeichnet im ersten Quartal 2025 einen drastischen Einbruch im Tourismussektor: Die Zahl internationaler Besucher sank im Vergleich zum Vorjahr um fast 30 Prozent. Besonders stark betroffen sind zentrale Herkunftsländer wie Kanada, Russland und die kubanische Diaspora.
Angesichts der schweren Tourismuskrise richtet Kuba seinen Fokus verstärkt auf den chinesischen Markt. In Havanna wurden erstmals Köche mehrerer Luxushotels in chinesischer Küche geschult – als Teil einer umfassenderen Strategie, mehr Besucher aus China anzuziehen.
Pinar del Río erlebt derzeit eine seiner schwersten Umweltkrisen seit Jahren. In der westkubanischen Provinz wüten derzeit mehrere Waldbrände. Über 1.200 Hektar Wald sind bereits zerstört. Extreme Trockenheit, starke Winde und unzureichende Ressourcen erschweren die Löscharbeiten erheblich.
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Kubas Regierung hat die Gehälter für Beschäftigte im Gesundheits- und Bildungswesen angehoben. Zwar profitieren über 16.000 Fachkräfte von den Zuschlägen, doch angesichts der anhaltenden Inflation bleiben die finanziellen Verbesserungen begrenzt.
Vor zwei Jahren wurde das Unterseekabel Arimao als Meilenstein für Kubas digitale Zukunft gefeiert. Es sollte die Internetversorgung der Insel deutlich verbessern. Doch trotz offizieller Erfolgsmeldungen ist für viele auf der Karibikinsel kaum ein Fortschritt spürbar.
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Die niederländische Regierung plant die Schließung ihrer Botschaft in Havanna im Rahmen eines umfassenden Sparprogramms. Mit dem Rückzug endet das Engagement einer diplomatischen Vertretung, die in Kuba aktiv zivilgesellschaftliche Projekte fördert.
Ein Bundesgericht in Florida hat Expedia zu einer Strafzahlung von 29,8 Millionen US-Dollar an einen kubanischstämmigen Kläger verurteilt. Es ist das erste Urteil unter Berufung auf Titel III des Helms-Burton-Gesetzes und könnte als Präzedenzfall für weitere Klagen dienen – mit potenziell weitreichenden Konsequenzen für internationale Unternehmen mit Kuba-Geschäften.
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Am 22. April 2000 sorgte ein spektakulärer Polizeieinsatz in Miami international für Schlagzeilen: Über 250 Beamte stürmten kurz vor Sonnenaufgang das Haus von Verwandten des sechsjährigen Elián González, um seine Rückführung nach Kuba durchzusetzen. Der Fall des kubanischen Jungen, der Monate zuvor eine Flucht überlebt hatte, entwickelte sich zum Symbol politischer Instrumentalisierung.
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Nach dem Tod von Papst Franziskus hat Kubas Regierung eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Präsident Díaz-Canel würdigte den verstorbenen Pontifex als engagierten Friedensvermittler und als wichtigen Akteur in den Beziehungen zwischen Kuba und dem Vatikan.
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Inmitten der schwersten Versorgungskrise seit Jahrzehnten füllen informelle Netzwerke der Solidarität die Lücke, die der Rückzug des kubanischen Staates hinterlässt. Immer mehr Bürger organisieren sich über soziale Medien, um Medikamente, Lebensmittel oder sogar Wohnungen für Bedürftige bereitzustellen.
Trotz neuer Solarparks kommt Kuba nicht aus der Energiekrise: Auch nach offiziellen Erfolgsmeldungen zur Photovoltaik bleiben Stromausfälle auf der Karibikinsel an der Tagesordnung. Wie ist der aktuelle Stand des Solarprojekts in Kuba, wie glaubwürdig sind die Regierungsaussagen – und warum zeigt der Ausbau bislang kaum Wirkung für die Stromversorgung der Insel?
Trotz einer offiziellen Lohnerhöhung von über 25 Prozent im Jahr 2024 bleibt das durchschnittliche Gehalt staatlicher Beschäftigter in Kuba deutlich unter dem Existenzminimum. Wie aktuelle Daten der kubanischen Statistikbehörde zeigen, reichen die Einkommen nicht aus, um die Grundversorgung zu decken – insbesondere angesichts hoher Preise auf dem informellen Markt.
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