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Kuba hat zum 30. Mai 2025 die Preise für Mobildaten deutlich angehoben. Der staatliche Anbieter ETECSA begrenzt nun die günstigen Basistarife auf ein monatliches Volumen. Wer mehr Daten benötigt, muss tief in die Tasche greifen. Besonders betroffen sind Vielsurfer, die mangels Alternativen auf mobiles Internet angewiesen sind.
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Wegen „respektlosen“ und „einmischenden“ Verhaltens wurde der Leiter der diplomatischen US-Vertretung in Havanna vom kubanischen Außenministerium offiziell einbestellt. Ihm wird vorgeworfen, Kontakte zu Regimekritikern zu nutzen, um innenpolitische Unruhe zu fördern.
Krise in Kuba: Leonardo Padura über Energieausfälle, US-Sanktionen und digitale Überwachung31/5/2025
Der kubanische Schriftsteller Leonardo Padura beschreibt in einem aktuellen Interview die tiefgreifende Krise auf Kuba. Energieausfälle, steigende Auswanderung und verschärfte US-Sanktionen prägen das Bild der Insel. Zudem warnt er vor zunehmender digitaler Überwachung und ordnet die Lage in einen globalen Kontext voller politischer Spannungen ein.
Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass die Trump-Regierung das humanitäre CHNV-Programm vorläufig beenden darf – obwohl das juristische Verfahren noch nicht abgeschlossen ist. Damit droht mehr als 500.000 Menschen, darunter rund 110.000 Kubaner der Verlust ihres Schutzstatus und möglicherweise die Abschiebung.
Kuba steht vor einem Sommer mit massiven Stromausfällen. Präsident Miguel Díaz-Canel und Energieminister Vicente de la O warnen vor täglichen Abschaltungen von bis zu 18 Stunden und bereiten die Bevölkerung auf eine anhaltende Energiekrise vor.
Trotz weitreichender US-Sanktionen erhält Kuba nach offiziellen Angaben weiterhin Erdöl aus Venezuela – über eine nicht näher erläuterte „Formel“, die beide Länder vor Strafmaßnahmen schützen soll. Derweil verschärft sich die Energiekrise auf der Insel weiter: Stromausfälle von bis zu 20 Stunden täglich belasten weite Teile der Bevölkerung.
Kuba steckt mitten in einer schweren Energiekrise: In Teilen der Insel bleiben täglich bis zu 19 Stunden lang die Lichter aus. Landesweit rechnet die Regierung mit anhaltenden Stromausfällen über die Sommermonate – und das trotz angekündigter Maßnahmen wie dem Ausbau von Solarparks oder kurzfristiger Wartungen an Kraftwerken,
Ein schweres Zugunglück hat den Bahnverkehr in Zentralkuba massiv gestört. Bei Camagüey entgleisten drei Waggons eines Fernzugs auf der Strecke Holguín–Havanna, 18 Menschen wurden verletzt. Die Ursachen sind noch unklar, erste Ermittlungen laufen. Der Schaden an der Infrastruktur ist erheblich, der Zugverkehr bleibt vorerst eingeschränkt.
Angesichts wirtschaftlicher Notlagen, Naturkatastrophen und Versorgungsengpässen hat das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) seine Aktivitäten in Kuba im Jahr 2024 massiv ausgeweitet. Der aktuelle Länderbericht dokumentiert umfassende Hilfsmaßnahmen für über 1,3 Millionen Menschen.
Die anhaltende Krise in Kuba zu immer größeren sozialen Ungleichheiten. Drei Soziologen des kubanischen Forschungszentrums CIPS analysieren die Ursachen und warnen vor einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung.
Ein Erdbeben der Stärke 3,9 hat die ostkubanische Stadt Santiago de Cuba erschüttert. Der Erdstoß blieb ohne Schäden oder Verletzte, verdeutlicht jedoch die anhaltend hohe seismische Aktivität in der Region. Bereits im Vorjahr wurden über 12.000 Beben registriert – ein Rekordwert. Experten warnen vor einer wachsenden Erdbebengefahr
In Bayamo und weiteren Städten Kubas protestieren erneut Dutzende Menschen gegen stundenlange Stromausfälle und akute Versorgungsengpässe. Ausgelöst durch anhaltende Stromabschaltungen von bis zu 30 Stunden und mangelnde Lebensmittelversorgung, wachsen Frust und Verzweiflung in der Bevölkerung.
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Kuba blickt einer überdurchschnittlich aktiven Hurrikansaison entgegen. Internationale und nationale Wetterdienste prognostizieren bis zu zehn Hurrikane und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Sturmereignisse auch auf der Karibikinsel.
Ein tödlicher Vorfall an einer Schule im kubanischen Viñales sorgt für öffentliche Debatten über Jugendgewalt und staatliche Informationspolitik. Ein 48-jähriger Schulverwalter wurde offenbar von einem Schüler erstochen. Die Behörden bestätigten den Vorfall inzwischen, halten sich zu Details jedoch bedeckt.
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Die USA haben zwei kubanische Staatsbürger, die wegen schwerer Gewaltdelikte verurteilt wurden, in ein afrikanisches Drittland abgeschoben, nachdem Kuba ihre Rücknahme verweigerte. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Intransparenz des Verfahrens, während die US-Regierung das Vorgehen mit dem Schutz der öffentlichen Sicherheit begründet.
Die US-Regierung verschärft gezielt den Druck auf den kubanischen Tourismussektor – einen der wichtigsten Devisenbringer der Insel. Sanktionen, juristische Klagen und die Blockade internationaler Buchungsplattformen erschweren nicht nur Reisen nach Kuba, sondern treffen die wirtschaftliche Lebensader des Landes.
Cubana de Aviación will nach fast zwei Jahrzehnten wieder Direktflüge zwischen Havanna und Frankfurt aufnehmen. Verschiedene Fachmedien berichten von einem geplanten Start Ende November. Doch rund um die Verbindung bestehen zahlreiche Unklarheiten – etwa zur eingesetzten Fluggesellschaft, zum Fluggerät und zu den genauen Flugplänen.
Kuba erlebt eine dramatische Verschärfung seiner Energiekrise: Laut der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft UNE wird mehr als die Hälfte des Landes während der abendlichen Spitzenlast zeitgleich von Stromausfällen betroffen sein. Die häufigen Abschaltungen belasten Bevölkerung und Wirtschaft zunehmend und verstärken das soziale Spannungsfeld, das bereits in der Vergangenheit zu Protesten führte.
Kubanischer Tourismus weiter im Sinkflug – Deutlich weniger Besucher aus Kanada und Russland21/5/2025
Kuba verzeichnet im ersten Drittel des Jahres 2025 einen deutlichen Rückgang im internationalen Tourismus: Die Zahl der Besucher sank im Vergleich zum Vorjahr um 27,6 Prozent. Besonders stark betroffen sind die wichtigen Herkunftsländer Kanada und Russland.
In der westkubanischen Provinz Pinar del Río haben Waldbrände in den ersten Monaten des Jahres 2025 bereits über 7.000 Hektar Wald zerstört – mehr als in den vergangenen vier Jahren zusammen. Ursachen sind neben extremer Trockenheit auch menschliches Fehlverhalten und strukturelle Defizite bei der Brandbekämpfung.
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Kuba und Vietnam haben eine gemeinsame Firma im Bereich Biotechnologie und Pharmazie gegründet, um Hochtechnologie-Medikamente zu entwickeln und zu produzieren. Die Kooperation basiert auf einem Abkommen zwischen Kubas BioCubaFarma und Vietnams Genfarma Holdings und wurde in Anwesenheit der Staatschefs beider Länder besiegelt.
Carolina von Monaco ist im Rahmen eines kulturellen Besuchs von Präsident Miguel Díaz-Canel im Palacio de las Convenciones empfangen. Díaz-Canel lobte Carolinas Engagement für die bilateralen Beziehungen und betonte ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen den Kulturen.
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Am 19. Mai 1895 fiel José Martí im Gefecht bei Dos Ríos. 130 Jahre später gilt er als prägende Figur der kubanischen Nationalgeschichte. Der Dichter, Publizist und politische Vordenker setzte sich zeitlebens für ein unabhängiges, souveränes Kuba ein – frei von kolonialer und imperialer Einflussnahme.
In der kubanischen Provinz Pinar del Río ist die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen infolge der anhaltenden Energiekrise stark eingeschränkt. Nur ein Bruchteil der Sendezentren verfügt über funktionierende Generatoren, wodurch der Sendebetrieb zeitlich begrenzt werden muss.
Les Ballets de Monte-Carlo gastiert zehn Jahre nach seinem ersten Auftritt erneut in Havanna – begleitet von Prinzessin Caroline von Monaco. Die Aufführung gilt als kulturelles Highlight und Ausdruck des fortdauernden künstlerischen Austauschs zwischen Kuba und europäischen Kulturinstitutionen.
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