Neues aus Kuba
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United Airlines stellt ab September 2025 ihre einzige reguläre Kuba-Verbindung zwischen Houston und Havanna ein. Als Gründe nennt die Fluggesellschaft eine schwankende Nachfrage und verschärfte US-Reiserestriktionen.
25.07.2025
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In Kuba sorgt der Tod eines zweijährigen Jungen für Entsetzen. Das Kind war mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Matanzas eingeliefert worden und verstarb wenig später. Die Mutter und ihr Lebensgefährte wurden festgenommen.
Der Karneval in Santiago de Cuba findet trotz Energiekrise statt – mit verkürzten Zeiten bis 22 Uhr. Eine Absage wurde vermieden, um soziale Spannungen in der politisch sensiblen Stadt nicht zu verschärfen. Die Einschränkungen dienen vor allem der Stromersparnis, begleitet von erhöhter Sicherheit.
Kuba und China intensivieren ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit: Eine neue Gemeinschaftsfirma will in Havanna Schuhe und Kunststoffprodukte herstellen. Das Joint Venture DuoNex S.A. setzt dabei gezielt auf Solarstrom, um die Fabrik trotz der Energiekrise auf der Insel unabhängig und zuverlässig zu betreiben.
Kuba verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 einen drastischen Rückgang im internationalen Tourismus: Die Zahl der Besucher sank um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen sind zentrale Herkunftsländer wie Kanada und Russland.
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Kuba hat erstmals das Finale der Volleyball Nations League erreicht und zählt damit zu den acht besten Teams der Welt. Trotz einer Niederlage gegen China qualifizierte sich die Mannschaft um Topscorer Marlon Yant für die Endrunde in Ningbo
Zwischen Januar und Mai 2025 importierte Kuba Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte im Wert von knapp 205 Millionen US-Dollar aus den Vereinigten Staaten – ein Anstieg von über 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Kuba gehört zu den wenigen Staaten weltweit, die Kryptowährungen offiziell regulieren und gezielt als wirtschaftliches Instrument nutzen. Infolge jahrzehntelanger US-Sanktionen und fehlender Finanzdienstleistungen greifen immer mehr Kubaner zu Bitcoin & Co., um Geld zu empfangen, online einzukaufen oder Einkommen aus dem Ausland zu sichern.
Sandro Castro, Enkel von Revolutionsführer Fidel Castro, sorgt mit seinem luxuriösen Lebensstil und provokanten Social-Media-Auftritten für Aufsehen. Inmitten wirtschaftlicher Not inszeniert sich der 33-Jährige als Influencer – und offenbart damit die Kluft zwischen der Elite und der kubanischen Bevölkerung.
Kubas wichtigster Flughafen wirbt mit renovierten Bereichen für Reisende aus dem Ausland – doch ein offizieller Bericht offenbart gravierende Mängel: fehlendes Wasser, hygienische Missstände und vernachlässigte Infrastruktur prägen den Alltag. Selbst kostenpflichtige VIP-Zonen sind betroffen.
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