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Nach Hurrikan „Oscar“ hat die UN einen 33,2-Millionen-Dollar-Aktionsplan gestartet, um die betroffenen Regionen in Kuba zu unterstützen. Guantánamo leidet unter Überschwemmungen, zerstörter Infrastruktur und einer erschwerten humanitären Lage. Die UN plant Nothilfe und langfristigen Wiederaufbau, um Trinkwasser, Nahrung, Unterkünfte und Gesundheitsversorgung für 478.000 Betroffene zu sichern.
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UN-Vollversammlung erneuert langjährigen Aufruf zur Beendigung des US-Embargos gegen Kuba31/10/2024 ![]()
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat die Vereinigten Staaten erneut aufgefordert, ihr Wirtschafts-, Handels- und Finanzembargo gegen Kuba zu beenden und damit eine Forderung erneuert, die sie seit 1992 jährlich stellt. 187 von 193 Mitgliedstaaten verurteilten die Sanktionen, nur die USA und Israel stimmten dagegen. Die Resolution, die international breite Unterstützung genießt, betont die isolierte Position der USA und unterstreicht das weltweite Anliegen, die Blockade aufzuheben.
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Die Zahl der Toten durch Hurrikan „Oscar“ in Kuba steigt auf acht, während zwei Kinder verletzt wurden. In der Provinz Guantánamo kam es zu schweren Überschwemmungen, und zwei Personen werden weiterhin vermisst.
Mexiko unterstützt Kuba angesichts der schweren Energiekrise und wiederholter Stromausfälle mit einer neuen Öllieferung und humanitärer Hilfe. Neben technischer Unterstützung und Treibstoffsendungen engagiert sich Mexiko, um die Folgen des US-Embargos abzumildern und die Versorgungslage auf der von Naturkatastrophen und Engpässen betroffenen Insel zu stabilisieren.
Der kubanische Trompeter Manuel „Guajiro“ Mirabal, bekannt aus dem Buena Vista Social Club und eine Ikone der kubanischen Musik, ist im Alter von 91 Jahren in Havanna verstorben. Mit seiner über sieben Jahrzehnte währenden Karriere prägte Mirabal die traditionelle kubanische Musik.
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Die USA zeigen sich alarmiert über die Annäherung Kubas an Russland und China, die nach dem BRICS-Gipfel weiter an Dynamik gewinnt. Kuba wurde dort zum Partner des geopolitischen Bündnisses erklärt. Die US-Regierung befürchtet verstärkten Einfluss Moskaus und Pekings in der Region und beobachtet die Entwicklungen genau.
Die Präsidentschaftswahl in den USA könnte Kubas Zukunft stark beeinflussen. Kamala Harris und Donald Trump verfolgen unterschiedliche, jedoch überwiegend restriktive Positionen gegenüber der Karibikinsel. Die kubanische Bevölkerung hofft auf eine Lockerung der Sanktionen, während die kubanische Migrationswelle in den USA Herausforderungen schafft.
Ein US-Berufungsgericht hat ein Urteil aufgehoben, das vier große Kreuzfahrtgesellschaften wegen "illegalem Tourismus" und "Handel mit beschlagnahmtem Eigentum" zu 439 Millionen US-Dollar Schadenersatz verurteilte. Das neu Urteil könnte einen wichtigen Präzedenzfall für die Anwendung des Helms-Burton Acts sein.
Desinformationskampagne: USA beschuldigen Kuba der gezielten Falschnachrichten zu Hurrikan-Hilfen29/10/2024
Die USA werfen Kuba vor, gemeinsam mit Russland und China Desinformation über die Hurrikane Helene und Milton verbreitet zu haben, um die amerikanische Katastrophenhilfe zu diskreditieren. Mit manipulierten Bildern und falschen Behauptungen in sozialen Netzwerken sollen die Staaten das Vertrauen in die US-Regierung untergraben und politische Spannungen schüren.
AP-Fotograf Ramon Espinosa hat inmitten der Stromausfälle auf Kuba eine außergewöhnliche Aufnahme gemacht: Ein Fischer steht allein in einem Streifen natürlichen Lichts, umgeben von Dunkelheit und aufgewühltem Wasser.
Die kubanische Energiekrise und die anhaltenden Stromausfälle werfen ein Schlaglicht auf das gescheiterte Atomkraftwerksprojekt Juraguá aus den 1980er Jahren. Ursprünglich als Lösung zur Energieunabhängigkeit geplant, endete das Vorhaben in einem Milliardendebakel.
Die jüngsten landesweiten Stromausfälle wären durch Solarenergie vermeidbar gewesen und werfen die Frage auf: Warum stockt der Ausbau der Photovoltaik auf der sonnigen Insel?
Kubas Wasserversorgung steht vor großen Herausforderungen. Die jüngste Energiekrise hat das ohnehin veraltete Netz von Pumpen und Leitungen weiter geschwächt, wodurch in Teilen von Havanna und anderen Städten die Wasserzufuhr eingeschränkt ist. Sowohl die Regierung als auch die Bevölkerung versuchen mit improvisierten Maßnahmen, die Versorgung zu sichern.
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Mexiko unterstützt Kuba mit einer Spende von 100 Tonnen Fleisch, um Hurrikan-Opfer in Guantánamo zu versorgen. Auch die Vereinten Nationen sagen Hilfe zu, während kubanische Behörden unter schwierigen Bedingungen den Wiederaufbau und die Stromversorgung vorantreiben.
Kuba erlebt einen beispiellosen Energiestillstand, der das Land in eine tiefe Krise stürzt. Ein Artikel der Friedrich-Ebert-Stiftung skizziert vier Szenarien für die mögliche Zukunft der Insel – von marktwirtschaftlichen Reformen nach chinesischem Vorbild bis hin zur Fortsetzung autoritärer Kontrolle. Welche Wege sind realistisch und welche Folgen haben sie?
Auch Kuba folgt der Argumentation, durch Zeitverschiebung Energie sparen zu können, und stellt im Frühjahr und Herbst die Uhren um. Während man in Europa aber schon an diesem Wochenende an den Chronometern dreht, wartet man damit auf der Karibikinsel, wo schon zweimal fast tausend Tage lang ununterbrochen Sommerzeit war, etwas länger.
Kuba erlebt eine schwere wirtschaftliche Krise, die durch einen massiven, viertägigen Stromausfall verstärkt wurde. Auch wenn die Lichter mittlerweile wieder angingen bleibt die Stimmung im Land düster. Hohe Inflation, eine marode Infrastruktur und ein Rückgang des Tourismus verschärfen die Situation und lassen die Hoffnung auf Besserung schwinden.
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Nach dem Durchzug von Hurrikan Oscar konnten Helfer in Guantánamo eine alternative Zufahrtsroute zur schwer getroffenen Gemeinde Imías schaffen. Während die Aufräumarbeiten weiterlaufen, äußern Bürger Kritik an der schleppenden Informationspolitik. Die Situation bleibt angespannt, da beschädigte Infrastruktur und Stromausfälle den Wiederaufbau erschweren.
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