Neues aus Kuba
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20.04.2026 09:00 Uhr
Kuba hat mit der landesweiten Verteilung von aus Russland gelieferten Erdölprodukten begonnen. Die aus 100.000 Tonnen humanitärer Rohöllieferungen gewonnenen Kraft- und Brennstoffe sollen die angespannte Energielage auf der Insel entschärfen.
Abbildung: Symbolbild von Antonio Schubert La Habana, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY-SA 2., Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY-SA 2.0
Inmitten anhaltender Energieknappheiten auf der Karibikinsel hat Kuba mit der landesweiten Verteilung von aus russischem Rohöl gewonnenen Kraftstoffen begonnen. Dies teilte die russische Botschaft in Havanna über ihren offiziellen Telegram-Kanal mit. Demnach werden Benzin, Diesel, Heizöl und Flüssiggas, die aus der Verarbeitung von 100.000 Tonnen russischer Rohölhilfe stammen, nun auf der „Insel der Freiheit“ verteilt. Die Lieferung, die Ende März mit dem Tanker „Anatoly Kolodkin“ eintraf, soll die angespannte Versorgungslage entschärfen.
Laut Angaben des kubanischen Erdölverbands CUPET, die von russischer Seite zitiert werden, deckt das gelieferte Volumen an raffinierten Produkten etwa ein Drittel des monatlichen kubanischen Kraftstoffbedarfs ab. Diese Mengen könnten die Energiebilanz des Landes somit spürbar entlasten. Die russische Regierung betont den Charakter der Lieferung als humanitäre Hilfe und stellt sie in den Kontext der langjährigen US-Wirtschaftsblockade gegen Kuba. Russlands Energieminister Sergej Ziviljow kündigte bereits eine zweite Öllieferung an und verwies darauf, dass der Transport trotz der restriktiven Maßnahmen gegen Kuba durchgeführt werde. Die aktuelle Verteilung der Kraftstoffe unterstreicht die vertiefte energiepolitische Zusammenarbeit zwischen Moskau und Havanna in einer Phase, in der Kuba mit chronischen Engpässen und einer prekären Wirtschaftslage kämpft. Die Lieferungen festigen Russlands Rolle als strategischer Partner und versorgen das sozialistische Land mit dringend benötigten Ressourcen.
Quelle: Ura News (https://t1p.de/aviif)
Autor: Leon Latozke
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