Neues aus Kuba
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30.04.2026 10:00 Uhr
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Peking hat die Anschuldigungen von US-Außenminister Rubio zurückgewiesen. Die Zusammenarbeit mit Kuba sei „legitim und transparent". Der Sprecher in Peking verurteilte die US-Sanktionen gegen Kuba als „brutal und illegal" und forderte deren Beendigung.
Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: China urges U.S. to stop abuse of sanctions. Rechte beim Uploadenden.
Chinas Außenministerium hat am Mittwoch (29.) die jüngsten Äußerungen von US-Außenminister Marco Rubio zurückgewiesen und die Zusammenarbeit mit Kuba als völlig legitim und transparent verteidigt. Ein Sprecher der Behörde in Peking erklärte, dass die Partnerschaft zwischen beiden Ländern keinerlei Geheimnisse berge und sich stets an international anerkannten Regeln orientiere. Die chinesische Seite sehe keinen Anlass für Vorwürfe aus Washington, wonach die Insel Gegnern der USA die Nutzung ihres Territoriums für nachrichtendienstliche Aktivitäten erlaube. Diese Unterstellungen seien haltlos und dienten offenbar nur dazu, von den eigentlichen Problemen abzulenken.
Der Sprecher betonte, dass die USA mit ihrem jahrzehntelangen Wirtschaftsembargo und unzähligen Sanktionen gegen Kuba gegen grundlegende Prinzipien des Völkerrechts verstoßen. Diese Maßnahmen hätten das kubanische Volk hart getroffen und dessen Entwicklungschancen massiv beeinträchtigt. Die Behauptungen über Spionage oder militärische Aktivitäten Chinas in der Karibik seien erfunden und dienten als Vorwand, um die aggressive Containment-Politik der USA zu rechtfertigen. Washington versuche verzweifelt, eine Außenpolitik zu kaschieren, die auf Nötigung und Einschüchterung aufbaue. Peking werde Kuba weiterhin entschlossen zur Seite stehen, wenn es um den Schutz seiner Souveränität und territorialen Unversehrtheit gehe. Die USA müssten umgehend ihre einseitigen Strafmaßnahmen beenden und jede Form von Druck auf die Insel aufgeben. China appelliere an Washington, die legitimen Rechte anderer Staaten zu respektieren und zu einer konstruktiven Dialogbereitschaft zurückzukehren. Die kubanische Regierung habe ein unveräußerliches Recht, freundschaftliche Beziehungen mit jedem Land der Welt zu pflegen, ohne dafür bestraft zu werden. Die klare Antwort aus Peking zeigt, dass man sich nicht länger mit unbegründeten Anschuldigungen aus dem US-Außenministerium abfinden will. Gerade Rubio, der für seine extreme Kubafeindlichkeit bekannt ist, treibe mit seinen Äußerungen eine gefährliche Eskalation voran. China ruft daher alle Parteien auf, von einer konfrontativen Rhetorik Abstand zu nehmen und stattdessen auf eine friedliche Konfliktlösung zu setzen. Nur auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt lasse sich eine dauerhafte Stabilität erreichen.
Quelle: EFE (https://t1p.de/qfwso)
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