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China sagt Kuba neue Unterstützung zu – Xi und Díaz-Canel vertiefen strategische Partnerschaft4/9/2025 ![]()
Bei einem Treffen in Peking hat Chinas Staatschef Xi Jinping seinem kubanischen Amtskollegen Miguel Díaz-Canel weitere Hilfe zugesagt. Beide Länder wollen ihre strategische Kooperation ausbauen und neue Abkommen in Landwirtschaft, Technologie und künstlicher Intelligenz umsetzen.
04.09.2025 17:51 Uhr
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat seinem kubanischen Amtskollegen Miguel Díaz-Canel bei einem Treffen in Peking am Donnerstag (4.) zugesichert, die wirtschaftlich angeschlagene Karibikinsel auch künftig zu unterstützen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua erklärte Xi, China sei „bereit, Kuba im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin Hilfe und Unterstützung zu gewähren“. Beide Seiten wollen ihre „umfassende strategische Kooperation“ ausbauen und ihre politische Abstimmung vertiefen.
Xi hob die „eiserne Freundschaft“ zwischen den beiden Ländern hervor und bekräftigte, China werde Kuba „fest in seinem gerechten Kampf gegen Einmischung und Blockade“ beistehen. Das Treffen fand im Jahr des 65. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Havanna und Peking statt – ein Anlass, den beide Seiten nach Xis Worten nutzen wollen, um ihre Partnerschaft „auf ein höheres Niveau“ zu heben. Díaz-Canel dankte seinem Gastgeber ausdrücklich für die „selbstlose Unterstützung“ Chinas bei der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Kubas. Zugleich signalisierte er, die Regierung in Havanna wolle chinesischen Unternehmen künftig bessere Rahmenbedingungen bieten. Nach offiziellen Angaben wurden mehrere Kooperationsabkommen unterzeichnet, darunter in den Bereichen Landwirtschaft, praktische Zusammenarbeit und künstliche Intelligenz. Der Besuch unterstreicht die wachsende Bedeutung Pekings als Partner für die Insel, die seit Jahrzehnten unter US-Sanktionen leidet. China ist bereits einer der wichtigsten Handelspartner und Investoren Kubas. Mit der Vertiefung der Zusammenarbeit sucht Havanna nicht zuletzt nach Alternativen zu westlichen Finanzquellen und Absatzmärkten. Díaz-Canel nutzte seinen Aufenthalt in Peking auch, um gemeinsam mit Xi und anderen Staats- und Regierungschefs – darunter Russlands Präsident Wladimir Putin und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un – an einer Militärparade zum 80. Jahrestag des Endes des Pazifikkriegs teilzunehmen. Zuvor hatte er in Vietnam an Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Unabhängigkeit und der Gründung der damaligen Demokratischen Republik Vietnam teilgenommen. Im Anschluss an den China-Besuch will der kubanische Präsident seine Asienreise in Laos fortsetzen. Die enge politische und wirtschaftliche Anbindung an China hat für Kuba seit Jahren strategische Bedeutung. Bereits 2022 war Díaz-Canel zu Gesprächen in Peking gewesen. Mit dem aktuellen Treffen und den neuen Abkommen setzen beide Länder ein Signal der Kontinuität und des Ausbaus ihrer Beziehungen – in einer Phase, in der Kuba dringend auf Investitionen und politische Rückendeckung angewiesen ist.
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