Neues aus Kuba
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05.05.2026 15:00 Uhr
China hat seine „feste“ Unterstützung für Kuba bekräftigt, nachdem die US-Regierung unter Donald Trump ihre Sanktionen gegen die Insel verschärft hatte. Peking verurteilt diesen Schritt als „unilateral“ und „illegal“ und wirft Washington vor, das Recht des kubanischen Volkes auf Überleben und Entwicklung zu verletzen.
Die chinesische Regierung hat ihre uneingeschränkte Unterstützung für Kuba bekräftigt, nachdem die USA ihre Sanktionen gegen die Insel erneut verschärft hatten. Peking bezeichnete die Maßnahmen als "einseitig" und "illegal". Ein Sprecher des Außenministeriums teilte mit, dass die USA mit einer weiteren Verschärfung der illegalen Sanktionen das Recht des kubanischen Volkes auf Entwicklung und Überleben schwer verletzten. Zugleich werde damit grundlegende Prinzipien internationaler Beziehungen missachtet. China stehe fest an der Seite Kubas bei der Verteidigung seiner nationalen Souveränität und Sicherheit, betonte der Sprecher. Jegliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes werde strikt abgelehnt. Die US-Regierung müsse umgehend die Blockade und sämtliche Sanktionen gegen Kuba sowie jede Form von Zwang und Druck beenden.
Die Ankündigung erfolgt wenige Tage, nachdem die Regierung von Präsident Donald Trump erneute Sanktionen gegen Kuba erlassen hatte. Diese richten sich gezielt gegen wirtschaftliche Schlüsselsektoren wie Energie, Verteidigung, Bergbau und Finanzdienstleistungen. Bereits seit Jänner 2026 gilt eine Ölblockade gegen das Karibikland. Trump und hochrangige Vertreter seiner Administration hatten wiederholt die Notwendigkeit eines Regimewechsels in Kuba bekräftigt. Die Volksrepublik China kritisierte diese Haltung scharf und betont ihre Solidarität mit der kubanischen Führung. Das Verhältnis zwischen Washington und Havanna bleibt damit angespannt, während Peking seine Rolle als strategischer Partner Kubas weiter ausbaut. Die chinesische Führung sieht in den US-Sanktionen einen Akt der Einmischung, der die Stabilität in der Region gefährde.
Quelle: EFE (https://t1p.de/f1b7s)
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