Neues aus Kuba
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Kuba die USA offiziell kontaktiert, um die angekündigte humanitäre Hilfe für die stark betroffene Ostregion zu koordinieren. Millionen Menschen waren ohne Strom, zahlreiche Gemeinden isoliert. Details zur Umsetzung der Hilfe stehen noch aus, während die Schäden weiterhin erfasst werden.
31.10.2025 09:04 Uhr
Die kubanische Regierung hat bestätigt, dass sie mit den Vereinigten Staaten in Kontakt steht, um die zuvor angekündigte humanitäre Hilfe für die von Hurrikan Melissa betroffenen Regionen im Osten der Insel zu koordinieren. Das teilte der stellvertretende Außenminister Carlos Fernández de Cossío am Donnerstag in sozialen Netzwerken mit und betonte, dass derzeit auf konkrete Angaben seitens des US-Außenministeriums gewartet werde, wie und in welcher Form die Unterstützung erfolgen könne.
Zuvor hatte US-Außenminister Marco Rubio in sozialen Medien erklärt, sein Land sei bereit, dem kubanischen Volk „sofortige“ Hilfe zukommen zu lassen. Dabei solle die Unterstützung sowohl direkt als auch über lokale Partner geleistet werden, die die Hilfsgüter effizient an die Bedürftigen verteilen könnten.
Melissa war zwischenzeitlich von der Kategorie 5 auf die Kategorie 2 herabgestuft worden, doch weiterhin gefährdet der Wirbelsturm die Karibikregion und bewegt sich aktuell auf die Bermudas zu, wo weitere Verschärfungen erwartet werden. In Kuba hinterließ der Hurrikan ein erhebliches Ausmaß an Zerstörung: Millionen Menschen waren ohne Strom, zahlreiche Gemeinden abgeschnitten, Häuser eingestürzt und landwirtschaftliche Flächen überflutet. Die genauen Schäden werden noch ermittelt. Rubio, Sohn kubanischer Einwanderer, vertritt in Bezug auf die Regierung in Havanna eine kritische Linie. Er betont die Notwendigkeit, Druck aufrechtzuerhalten, um demokratische Veränderungen zu fördern und die politische Abhängigkeit Kubas von Ländern, die als feindlich gegenüber den USA gelten, zu verringern. Zuvor hatte er Kuba bei der US-Hilfe zunächst ausgeklammert und sich auf benachbarte Karibikstaaten konzentriert, darunter Jamaika, Haiti, die Dominikanische Republik und die Bahamas, die ebenfalls stark von Melissa betroffen waren. Die kubanischen Behörden halten sich nun für die Koordination bereit, sobald die Details der US-Hilfe feststehen. Offizielle Angaben darüber, wie die Unterstützung verteilt werden soll und welche Mengen an Hilfsgütern bereitgestellt werden, liegen bislang nicht vor. Autor: Leon Latozke
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