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11.08.2026 11:00 Uhr
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Nach der Erdbebenkatastrophe in Kolumbien mit Dutzenden Toten sichert Kubas Staatschef Díaz-Canel dem Nachbarland seine Solidarität zu.
Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: YouTube Video. Rechte beim Uploadenden.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag (10.) weite Teile Kolumbiens erschüttert und eine der schwersten Naturkatastrophen des Landes in jüngerer Zeit ausgelöst. Nach vorläufigen Angaben kamen mindestens 132 Menschen ums Leben, mehr als 570 wurden verletzt. 32 Städte riefen den roten Alarm aus, die Regierung erklärte den nationalen Notstand.
Aus Havanna meldete sich noch am selben Abend Kubas Staatschef Miguel Díaz-Canel zu Wort. In einer Erklärung auf seinen Social-Media-Kanälen sprach er dem kolumbianischen Volk und der Regierung sein Beileid aus und bedauerte die Todesopfer, Verletzten und Schäden, die das Beben insbesondere im Departamento Chocó angerichtet habe. Die kubanische Führung reiht sich damit in eine Welle internationaler Solidaritätsbekundungen ein, die nach der Katastrophe eingegangen sind – darunter auch eine Unterstützungszusage der USA in Höhe von 15,5 Millionen Dollar. Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella koordiniert die Nothilfe gemeinsam mit seinem Kabinett aus mehreren Provinzen – unter anderem Pereira, der Kaffeeregion, Chocó und Cali. Am schwersten betroffen sind laut der Vereinigung kolumbianischer Hauptstädte Pereira, Cali, Manizales, Quibdó und Armenia, wo Gebäude einstürzten und Krankenhäuser, Flughäfen sowie der Nahverkehr beeinträchtigt sind. Mehrere Straßenkorridore wurden gesperrt, in Cali und Manizales gelten Ausgangssperren. Die Ausrufung des nationalen Notstands soll es den Behörden erleichtern, institutionelle Kapazitäten zu bündeln und die Nothilfe zu beschleunigen. Autor: Leon Latozke
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