Neues aus Kuba
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Die US-Regierung fordert für 2026 grundlegende politische Freiheiten in Kuba. In einer Videobotschaft kündigte der stellvertretende Außenminister Christopher Landau, dass die Bevölkerung noch in diesem Jahr „endlich ihre grundlegenden Freiheiten ausüben“ könne.
29.01.2026 07:00 Uhr
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In einer Videobotschaft, die anlässlich der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit in der Residenz des US-Botschafters Mike Hammer in Havanna gezeigt wurde, erklärte der stellvertretende US-Außenminister Christopher Landau, Washington erwarte, dass die Kubaner „im Jahr 2026 endlich ihre grundlegenden Freiheiten ausüben“ könnten.
Landau bezeichnete das kubanische Regime als „castrokommunistisch“ und betonte, dass nach 67 Jahren gescheiterter Revolution „es Zeit für den Wandel sei, den sich die Menschen auf der Insel wünschen“. Zugleich kündigte er an, dass die USA die Entwicklungen auf Kuba „genau verfolgen“ würden. Die Botschaft richtet sich sowohl an die kubanische Führung als auch an die Bevölkerung: Unterstützung gelte vor allem „dem kubanischen Normalbürger“, der Respekt der Menschenrechte und die Freilassung politischer Gefangener seien zentrale Anliegen.
Die Veranstaltung selbst wurde von Repression überschattet. Mehrere geladene kubanische Gäste, darunter prominente Dissidenten und Vertreter unabhängiger Medien wie Manuel Cuesta Morúa, Berta Soler und Yoani Sánchez, konnten nicht teilnehmen. Einige wurden vorübergehend festgehalten, andere an der Anreise gehindert. Auch Dagoberto Valdés, Leiter des Centro de Estudios Convivencia, war betroffen. Laut NGOs und oppositionellen Kreisen hat die Repression gegen kritische Stimmen zuletzt zugenommen, ein Umstand, der teilweise mit der politischen und wirtschaftlichen Lage in Kuba und ihren regionalen Beziehungen, etwa zu Venezuela, in Verbindung gebracht wird. Die Vorfälle verdeutlichen die Spannungen zwischen den außenpolitischen Erwartungen Washingtons und der Realität auf der Insel. Die kubanische Regierung kontrolliert nach wie vor politische Aktivität und versucht, oppositionelle Netzwerke einzuschränken. Gleichzeitig demonstrieren die Aussagen aus Washington, dass die US-Regierung einen politischen Wandel als möglich erachtet und ihn aktiv unterstützt, wenn auch auf diplomatischem und nicht-militärischem Weg.
Quelle: EFE (https://t1p.de/e7avd)
Autor: Leon Latozke
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