Neues aus Kuba
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23.06.2026 09:00 Uhr
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Gouverneur Ron DeSantis warnt vor einem möglichen Massenexodus von Kubanern aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise auf der Insel und kündigt Notfallpläne für Florida an.
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Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Gov. DeSantis remarks on immigration and Cuba. Rechte beim Uploadenden.
Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, hat vor einem möglichen Massenexodus von Kubanern in die Vereinigten Staaten gewarnt. Grund sei die anhaltende wirtschaftliche Krise auf der Insel, die erneut zu einer massenhaften Migration führen könnte. DeSantis betonte, dass der US-Bundesstaat darauf vorbereitet sei, die Ankunft von Bootsflotten an den Küsten zu verhindern.
„Wir wollen nicht sehen, wie eine Flotte von Menschen an den Florida Keys ankommt“, sagte der Gouverneur und bezog sich auf frühere Migrationswellen wie den Mariel-Exodus oder die Balseros-Krise in den 1980er-Jahren. Diese historischen Ereignisse zeigten, wie das kubanische Regime Migration als Druckmittel gegen die USA eingesetzt hat. Der Republikaner erläuterte, dass die Bundesbehörden, darunter das Department of Homeland Security (DHS), bereits an Notfallplänen arbeiten, um eine geordnete Reaktion auf eine mögliche Massenmigration zu gewährleisten. Auch der Kommandeur des US-Südkommandos, General Francis L. Donovan, bestätigte, dass die US-Regierung ihre Vorbereitungen auf einen massenhaften Zustrom von Flüchtlingen aus Kuba intensiviert habe. Der Gouverneur betonte, dass eine nachhaltige Lösung der Krise in Kuba nicht allein von einem Führungswechsel auf der Insel abhängen dürfe. Vielmehr sei eine tiefgreifende politische und wirtschaftliche Reform notwendig. „Das kubanische Regime muss durch eine legitime Regierung ersetzt werden“, erklärte DeSantis und warnte, dass ein bloßer Präsidentschaftswechsel nicht ausreiche, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Darüber hinaus kritisierte DeSantis die geringe Attraktivität Kubas für ausländische Investoren. Trotz Versuchen der kubanischen Regierung, Exil-Kubanern Investitionen in der Heimat zu ermöglichen, seien die Rahmenbedingungen derzeit alles andere als günstig. „Unter den aktuellen Bedingungen wird niemand dort investieren wollen“, so der Gouverneur. Er bezeichnete das kommunistische System als jahrzehntelange „Gefängnisstruktur“, die die wirtschaftliche Entwicklung der Insel behindere. Trotz der kritischen Lage äußerte DeSantis Hoffnung auf positive Veränderungen: Nach vielen Jahren könnte Kuba einen tiefgreifenden Wandel erleben. Gleichzeitig räumte er ein, dass dieser Prozess weder einfach noch geordnet verlaufen werde und dass die Rolle der US-Regierung in den kommenden Entwicklungen noch unklar sei.
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