Neues aus Kuba
Großbrand in Havannas Raffinerie „Ñico López“ – Betrieb laut Behörden nicht beeinträchtigt14/2/2026 ![]()
In einer der zentralen Einrichtungen der Kraftstoffverarbeitung des Landes kam es zu einem Brand. Laut Energieministerium ist die Situation in Havannas Raffinerie „Ñico López“ unter Kontrolle, es gibt keine Verletzten, und der Betrieb läuft normal.
14.02.2026 08:30 Uhr
Abbildung: Brand in Havannas Rafinerie (Quelle: Youtube/Canal 26)
In der kubanischen Hauptstadt Havanna ist es am Donnerstag (12.) zu einem Brand in der staatlichen Raffinerie Refinería Ñico López gekommen. Nach Angaben des Energieministeriums sei das Feuer jedoch innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht worden. Verletzte oder größere Schäden wurden offiziellen Angaben zufolge nicht gemeldet.
Demnach, brach der Brand in einem Bereich aus, in dem chemische Zusätze gelagert wurden, die nach Darstellung der Behörden nicht mehr im aktiven Produktionsprozess verwendet werden. Die Flammen hätten weder Treibstofftanks noch zentrale Verarbeitungseinheiten erreicht. Feuerwehr- und Spezialkräfte seien rasch vor Ort gewesen und hätten ein Übergreifen auf andere Anlagenteile verhindert. Die Ursache des Feuers werde untersucht. Augenzeugen berichteten von einer dichten schwarzen Rauchentwicklung, die von verschiedenen Punkten der Stadt aus sichtbar war. Bilder in sozialen Netzwerken zeigten eine dunkle Wolke über dem Industriekomplex im Osten der Hauptstadt. Offizielle Stellen äußerten sich zunächst zurückhaltend zu Details des Vorfalls, betonten jedoch, dass keine Gefahr für die umliegende Bevölkerung bestanden habe. Nach Darstellung der staatlichen Tageszeitung Granma arbeitet die Raffinerie inzwischen wieder „mit Normalität“. Auch der Direktor der Anlage erklärte dem Blatt zufolge, der Betrieb sei nicht wesentlich beeinträchtigt worden. Die Produktion und Verarbeitung von Rohöl liefen weiter. Die Raffinerie „Ñico López“ zählt zu den zentralen Einrichtungen der Kraftstoffverarbeitung des Landes. Kuba sieht sich seit Jahren mit strukturellen Problemen im Energiesektor konfrontiert, darunter wiederkehrende Treibstoffengpässe und Ausfälle in thermischen Kraftwerken. Vor diesem Hintergrund erhält jeder Zwischenfall in der Energieinfrastruktur besondere Aufmerksamkeit. Zwar betonen die Behörden, dass der Brand keine Auswirkungen auf die Versorgung habe. Eine abschließende Bewertung der technischen Ursachen und möglicher Folgeschäden steht jedoch noch aus. Die Untersuchungen dauern an.
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