Neues aus Kuba
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Kolumbiens Präsident Gustavo Petro überrascht mit Aussagen zu Kuba: Er lobt die kubanische Hauptstadt Havanna als „eine der schönsten Städte der Welt“ und behauptet das Leben auf der Insel sei "besser als in Miami".
29.01.2026 06:30 Uhr
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat mit einer Reihe kontroverser Aussagen erneut für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem öffentlichen Auftritt verglich er das Leben in Kuba mit dem in Miami und erklärte überraschend: „In Kuba zu leben ist viel besser als in Miami.“ Miami bezeichnete er als „fantasmagorías“ und „Lentejuela del capitalismo“ – als geisterhafte Schöpfung und glitzernde, kapitalistische Illusion.
Petro stellte Kubas Hauptstadt Havanna in den Mittelpunkt seines Lobes und bezeichnete sie als eine der „schönsten Städte der Welt“. Er kritisierte gleichzeitig die Lebensbedingungen kolumbianischer Migranten in den USA und rief seine Landsleute in Chile, Argentinien und den Vereinigten Staaten auf, nach Kuba oder zumindest zurück in die Heimat zu ziehen. Laut Petro würden Kolumbianer in den USA „wie Sklaven und gejagte Hunde behandelt“, hätten kaum Chancen auf Besitz von Haus oder Auto und seien in ihrer Würde beschnitten. In seiner Argumentation hob er kulturelle Aspekte hervor: Miami sei eine Stadt ohne eigene Geschichte und Kultur, die lediglich Kuba nachahme. Die „wahre“ Erfahrung in Havanna sei hingegen beeindruckend, während die medial gezeigten Bilder der Stadt die Realität nicht widerspiegelten. Er prognostizierte sogar das Ende von Miami und anderen modernen Metropolen wie Dubai, da sie nur kapitalistische Illusionen darstellten. Die Aussagen des kolumbianischen Präsidenten stehen in starkem Kontrast zur tatsächlichen Situation auf der Insel. Kuba kämpft weiterhin mit tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Problemen: Regelmäßige Stromausfälle, anhaltende Lebensmittelknappheit, politische Repression und ein massiver Exodus seiner Bevölkerung prägen den Alltag. Trotz Petro-Lob bleibt die kubanische Realität von strukturellen Krisen geprägt, während Miami nach wie vor als Hauptziel für Exilanten und Unternehmer aus Lateinamerika, darunter viele Kubaner und Kolombianer, gilt.
Quelle: RTVC Noticias/X (https://t1p.de/hcajz)
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