Neues aus Kuba
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29.05.2026 09:00 Uhr
Kuba hält am Dialog mit den USA fest, sieht aber kaum Fortschritte, erklärte Vizeaußenministerin Vidal. Die US-Regierung zeige wenig Ernsthaftigkeit und setze weiter Sanktionen ein.
Abbildung: Symbolbild von Antonio Schubert, Barrio Vedado, Habana, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY-SA 2.0
Kuba zeigt sich enttäuscht über den Fortgang der bilateralen Gespräche mit den USA. Die stellvertretende Außenministerin Josefina Vidal erklärte, dass es in den Dialogen zwischen Havanna und Washington kaum Fortschritte gegeben habe. Vidal erläuterte gegenüber am Donnerstga (28.) gegenüber der Nachrichtenagetur EFE, dass, obwohl der Austauschkanal "offen bleibe", "es sicherlich nicht viele Fortschritte gegeben habe", da parallel dazu von Washington aus "weiterhin sehr schädliche Zwangsmaßnahmen" für die kubanische Wirtschaft und Bevölkerung ergriffen würden, Entscheidungen, die "Zweifel an der Verantwortung und Ernsthaftigkeit der US-Regierung" aufkommen ließen.
Trotz der Kritik signalisierte die kubanische Regierung weiterhin Gesprächsbereitschaft. Die stellvertretende Ministerin erklärte am Rande einer parlamentarischen Anhörung in Havanna, dass die kubanische Regierung "den Dialog weiterhin befürworte" und "keine andere Alternative sehe, um die Probleme mit den Vereinigten Staaten zu lösen" "Unser Bestreben", bekräftigte sie, sei es, dass "der Weg des Dialogs weiterhin als Formel funktioniere, um eine Verständigung und eine Lösung der Differenzen" zwischen beiden Ländern zu suchen. Diese Äußerungen fielen im Rahmen SSitzung des kubanischen Parlaments, das sich mit dem US-Embargo gegen die Insel befasste. Im Mittelpunkt standen dabei die seit Januar verhängte Ölblockade, verschärfte Sanktionen gegen Schlüsselsektoren der Wirtschaft sowie die wiederholten Drohungen einer militärischen Intervention.
Quelle: DW (https://t1p.de/fajcb)
Autor: Leon Latozke
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