Neues aus Kuba
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Mit einer Reis-Spende von 30.000 Tonnen greift China Kuba unter die Arme. Die Lieferungen sollen die Bevölkerung kostenlos erreichen. Hintergrund sind anhaltende Engpässe bei Grundnahrungsmitteln, steigende Preise und die hohe Abhängigkeit des Landes von Importen.
20.01.2026 07: 29 Uhr
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Kuba erhält umfangreiche Nahrungsmittelhilfe aus China. Wie staatliche kubanische Medien berichten, trafen in Havanna bereits 4.800 Tonnen Reis ein. Insgesamt umfasst die chinesische Spende 30.000 Tonnen und ist Teil eines Programms zur lebensmittelbezogenen Nothilfe für die Insel. Die restlichen Lieferungen sollen in zwei Tranchen von 15.600 und 9.600 Tonnen in den kommenden Wochen folgen.
Bei der offiziellen Übergabe erklärte der chinesische Botschafter Hua Xin, die Unterstützung sei Ausdruck der engen und verlässlichen Partnerschaft zwischen beiden Ländern. Kuba könne sich, so Hua, auch in der gegenwärtig „komplexen internationalen Lage“ auf China als festen Verbündeten verlassen. Der kubanische Vizeministerpräsident Óscar Pérez-Oliva kündigte an, dass der gespendete Reis unentgeltlich an die Bevölkerung verteilt werden soll. Nach Angaben der Regierung steht die Lieferung im Kontext einer breiter angelegten Zusammenarbeit. Neben akuter Nahrungsmittelhilfe unterstütze China Kuba auch beim Ausbau der heimischen Reisproduktion sowie in anderen Bereichen, etwa im Energiesektor. Bereits nach dem Hurrikan Melissa, der im Oktober den Osten Kubas traf, hatte Peking Lebensmittel, Solarlampen, Baumaterialien und Matratzen für die Betroffenen bereitgestellt. Die Hilfe erfolgt vor dem Hintergrund einer anhaltenden Versorgungskrise auf der Insel. Kuba leidet seit rund vier Jahren unter gravierender Knappheit bei Grundnahrungsmitteln, häufigen Stromausfällen und hoher Inflation. Ursachen sind unter anderem die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, verschärfte US-Sanktionen sowie interne wirtschaftspolitische Entscheidungen. Jährlich gibt der Staat nach offiziellen Angaben rund zwei Milliarden US-Dollar für den Import von Lebensmitteln aus, die für die subventionierte Grundversorgung benötigt werden. China zählt seit Jahren zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Partnern Kubas. Die aktuelle Reisspende unterstreicht die strategische Bedeutung dieser Beziehungen – und verschafft der kubanischen Bevölkerung zumindest kurzfristig Entlastung bei einem der zentralen Grundnahrungsmittel.
Quelle: EFE (https://t1p.de/r5g7b)
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