Neues aus Kuba
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21.03.2026 08:00 Uhr
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Ein Solidaritätskonvoi aus Mexiko hat trotz schwieriger Wetterbedingungen erste Hilfslieferungen nach Kuba auf den Weg gebracht. Insgesamt sollen rund 30 Tonnen lebenswichtiger Güter die notleidende Bevölkerung erreichen.
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Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Convoy Nuestra América sale desde México hacia Cuba en medio de retrasos por mal tiempo. Rechte beim Uploadenden.
Trotz widriger Wetterbedingungen hat die mexikanische Delegation des Solidaritätskonvois „Nuestra América“ mit dem Versand humanitärer Hilfsgüter nach Kuba begonnen. Ein erstes Schiff legte am Freitag vom Hafen Puerto Progreso im Bundesstaat Yucatán ab, während zwei weitere Segelboote ihren Start von Isla Mujeres im mexikanischen Karibikraum wetterbedingt verschieben mussten.
Nach Angaben des maritimen Koordinators Adnaan Stumo erschweren derzeit ungünstige Windverhältnisse die Überfahrt. Zwar bestehe ein erheblicher Zeitdruck, da die Hilfslieferungen auf Kuba dringend erwartet würden, dennoch habe die Sicherheit der Besatzung Vorrang. Die Expedition müsse sich daher auf schwierige Bedingungen auf See einstellen. Die Aktion ist Teil einer internationalen Solidaritätsinitiative zivilgesellschaftlicher Organisationen. Ziel ist es, die notleidende Bevölkerung Kubas angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Krise sowie der verschärften US-Sanktionen mit lebenswichtigen Gütern zu versorgen. Ursprünglich war vorgesehen, dass drei Schiffe gemeinsam in Richtung Kuba aufbrechen. Letztlich konnte jedoch zunächst nur das Frachtschiff aus Puerto Progreso auslaufen – und dies mit einem Tag Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan vom 19. März. Das Schiff soll voraussichtlich am Montag, dem 23. März, in Havanna eintreffen. An Bord befinden sich rund 30 Tonnen Hilfsgüter, darunter Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel sowie Solarpaneele. Diese wurden im Vorfeld von verschiedenen Organisationen gesammelt und bereitgestellt. Parallel dazu arbeiteten auf Isla Mujeres etwa 30 Freiwillige an der Beladung der beiden kleineren Segelboote. Unter ihnen befanden sich sowohl Einheimische als auch internationale Unterstützer aus umliegenden Städten wie Cancún, Playa del Carmen und Puerto Morelos. Sie hoffen, die Boote bei besseren Wetterbedingungen in den frühen Morgenstunden des Samstags auf den Weg bringen zu können. Die Abfahrt der Segelboote war ursprünglich für Freitagnachmittag geplant gewesen, musste jedoch aufgrund starker Winde und wiederkehrender Regenfälle mehrfach verschoben werden. Laut den Kapitänen führte insbesondere eine kurzfristige Änderung der Windrichtung dazu, dass ein sicheres Auslaufen vorerst nicht möglich war. Nach Einschätzung der Organisatoren wird der Großteil der Hilfslieferung über das bereits gestartete Frachtschiff transportiert. Die kleineren Boote sollen lediglich einen Bruchteil der Gesamtmenge übernehmen – etwa drei bis vier Tonnen, was rund zehn Prozent entspricht. Die gesammelten Hilfsgüter stammen aus einem breiten Netzwerk internationaler Initiativen und zivilgesellschaftlicher Gruppen, die bereits in anderen Krisenregionen vergleichbare Aktionen durchgeführt haben. Unterstützt wird das Projekt von verschiedenen Organisationen weltweit und reiht sich in eine Serie jüngerer Hilfsmaßnahmen aus Mexiko für Kuba ein. Insgesamt steht der Konvoi auch im Kontext der anhaltenden politischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba. Inspiriert wurde die Initiative unter anderem von früheren internationalen Hilfsflotten, die humanitäre Unterstützung in Krisengebiete brachten. Autor: Leon Latozke
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