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Hurrikan Melissa erreicht den Osten Kubas und sorgt für Flugausfälle und Evakuierungen, Hotels und Behörden haben Notfallpläne aktiviert. Wer sich derzeit auf der Insel aufhält, sollte Vorsicht walten lassen und aufmerksam verfolgen, wie sich die Situation entwickelt.
28.10.2025 06:47 Uhr
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Der Hurrikan Melissa, der inzwischen als Sturm der Kategorie 5 klassifiziert ist, bewegt sich derzeit auf den Osten Kubas zu und sorgt für weitreichende Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Flugverkehr. Offizielle Hurrikanwarnungen gelten für die Provinzen Granma, Santiago de Cuba, Guantánamo und Holguín; in Las Tunas ist eine Tropensturmwarnung aktiv. Für Touristen, die sich derzeit in Kuba aufhalten, ist besondere Vorsicht geboten, um Risiken zu minimieren.
Zentrale Sicherheitsmaßnahme ist die kontinuierliche Beobachtung offizieller Warnungen der kubanischen Behörden sowie des National Hurricane Center (NHC). Diese liefern aktuelle Informationen zu Evakuierungen, Straßensperrungen und Notunterkünften. Reisende sollten regelmäßig prüfen, welche Gebiete besonders gefährdet sind, und sich auf mögliche Veränderungen einstellen. Hotels und Resorts in den betroffenen Regionen haben Notfallpläne aktiviert. Sicherheitsräume wurden eingerichtet, und die Einrichtungen stehen in engem Austausch mit örtlichen Katastrophenschutzbehörden. Touristen sollten den Anweisungen des Hotelpersonals unbedingt Folge leisten, insbesondere wenn Evakuierungen angeordnet werden. Einrichtungen haben zudem begonnen, Gäste zu informieren, die aufgrund von Flugausfällen oder Straßensperrungen vor Ort bleiben müssen. Der Luftverkehr ist stark beeinträchtigt. Die Flughäfen Holguín (HOG) und Santiago de Cuba (SCU) bleiben nach Medienberichten am 28. und 29. Oktober geschlossen, betroffen sind sowohl Inlands- als auch internationale Flüge. Zahlreiche Fluggesellschaften haben Flüge gestrichen oder umgeleitet, darunter Air Canada, JetBlue und American Airlines. Reisende sollten sich umgehend bei ihren Airlines oder Reiseveranstaltern über Umbuchungsmöglichkeiten und alternative Rückreisemöglichkeiten informieren. Flexible Umbuchungsoptionen ohne zusätzliche Gebühren sind häufig verfügbar, jedoch können Preisunterschiede bei neuen Reisedaten anfallen. Während des Sturms gilt es, Aufenthalte im Freien strikt zu vermeiden. Starke Winde, heftige Regenfälle und Überschwemmungen gefährden insbesondere Küstenregionen und tieferliegende Gebiete, in denen auch Erdrutsche möglich sind. Reisende sollten wichtige Unterlagen wie Pässe, Versicherungsinformationen und Reiseunterlagen griffbereit halten – sowohl digital als auch in Papierform. Darüber hinaus sollten Evakuierungsrouten und Notunterkünfte bekannt sein, um im Ernstfall schnell handeln zu können. Es wird empfohlen, die Kommunikation mit Familie, Freunden oder Reiseveranstaltern aufrechtzuerhalten, um den Aufenthaltsort mitzuteilen und im Bedarfsfall Hilfe anzufordern.
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Text: Leon Latozke
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