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Der Hurrikan Melissa hat in den frühen Morgenstunden den Osten Kubas erreicht und ist bei Playa El Francés, Santiago de Cuba, auf Land getroffen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 km/h und heftigen Regenfällen sorgt der Sturm für Überschwemmungen und steigende Flusspegel. Behörden rufen zu Schutzmaßnahmen und erhöhter Vorsicht auf.
29.10.2025 08:30 Uhr
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Melissa hat in den frühen Morgenstunden den Osten Kubas erreicht und bedroht die Region mit extremen Wetterbedingungen. Der Hurrikan der Kategorie 3 traf um 03:13 (Lokalzeit) bei Playa El Francés im Municipio Guamá, Provinz Santiago de Cuba, auf Land. Die Windgeschwindigkeiten erreichten dabei bis zu 205 km/h, mit teils noch stärkeren Böen. Melissa bringt zudem heftige Regenfälle mit sich, die bereits zu Überschwemmungen und steigenden Flusspegeln in der Sierra Maestra führen.
Die kubanischen Behörden haben die Alarmstufe erhöht und überwachen den Verlauf des Wirbelsturms kontinuierlich. Das Nationale Meteorologische Institut (Insmet) veröffentlicht laufend Daten zur Zugbahn, während die Zivilschutzbehörden Notfallmaßnahmen koordinieren. In Pilón, Media Luna, Bartolomé Masó und Buey Arriba sind weite Tieflandgebiete bereits überflutet. Die genaue Schadensbilanz lässt sich aufgrund der Dunkelheit und eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten derzeit noch nicht abschätzen. Aus den betroffenen Gemeinden, darunter Santo Domingo in der Provinz Granma, berichten Einwohner, dass die Fluten alles auf ihrem Weg mitreißen. Experten warnen vor der weiteren Zunahme der Wasserstände in den Zuflüssen und Hauptflüssen der Region. In Nuevitas, Provinz Camagüey, wurden Windböen von bis zu 66 km/h registriert, während Melissa sich etwa 45 Kilometer von Santiago de Cuba entfernt befindet. Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, sich an die Hinweise der Zivilschutzbehörden zu halten. Dazu zählen die Vermeidung von gefährdeten Küsten- und Flussgebieten, die Sicherung von Häusern und Habseligkeiten sowie die Bereithaltung von Notfallausrüstung. Die kubanische Regierung betont, dass sämtliche Rettungs- und Hilfsmaßnahmen aktiv vorbereitet sind, um schnelle Hilfe in den am stärksten betroffenen Gebieten leisten zu können. Der Wirbelsturm Melissa zeigt erneut die Verwundbarkeit des östlichen Kubas gegenüber tropischen Zyklonen, insbesondere während der Sturm- und Hurrikansaison. Meteorologen warnen, dass sich die Auswirkungen in den kommenden Stunden verschärfen könnten, da das System weiterhin starke Winde und Regenfälle in die Region bringt. Die Bevölkerung wird aufgefordert, aufmerksam auf offizielle Mitteilungen zu achten und Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen.
Quelle: Cubadebate (https://t1p.de/um27z)
Mehr zum Thema: Liveticker Hurrikan Melissa in Kuba
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Text: Leon Latozke
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