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Der Hurrikan Melissa hat die östlichen Provinzen Kubas schwer getroffen. Mehr als 1.300 Wohnhäuser stürzten vollständig ein, über 16.000 Gebäude wurden beschädigt. Tausende Dächer wurden zerstört, Die Regierung kündigte an, alle betroffenen Haushalte zu unterstützen und Materialien wie Zement und Dachziegel bereitzustellen.
01.11.2025 08:00 Uhr
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Der Hurrikan Melissa hat am Mittwoch (29.) die östlichen Provinzen Kubas mit voller Wucht getroffen. Laut einem vorläufigen Bericht des Ministeriums für Bauwesen (Micons) stürzten mindestens 1.318 Wohngebäude vollständig ein. Weitere 16.464 Häuser wurden beschädigt, darunter 1.142 mit teilweisen Schäden. Insgesamt gingen 5.279 Dächer vollständig verloren, während 8.666 Dächer teilweise zerstört wurden.
Der Wirbelsturm traf in den frühen Morgenstunden mit Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala auf Land und zog in rund sieben Stunden über die Regionen Santiago de Cuba, Granma, Holguín, Las Tunas und Guantánamo hinweg. Die Windgeschwindigkeiten erreichten bis zu 200 km/h, begleitet von starken Regenfällen und einer heftigen Sturmflut. Neben den Wohnhäusern wurden Straßen, Brücken, Strom- und Telekommunikationsleitungen schwer beschädigt. Zahlreiche Gemeinden wurden durch Überschwemmungen von Flüssen isoliert. Micons-Direktor Ricardo Guardia kündigte an, dass alle Betroffenen betreut werden sollen. Für den Wiederaufbau sollen Materialien wie Dachziegel bereitgestellt und 1.000 Tonnen Zement verteilt werden. Die Produktion von Dachmaterialien wurde bereits aktiviert. Offizielle Angaben zu den Gesamtschäden liegen bisher nicht vor. Staatsnahe Medien berichten jedoch von erheblichen Beeinträchtigungen öffentlicher Infrastruktur, der Landwirtschaft sowie noch laufenden Rettungsaktionen für Menschen in überfluteten Gebieten. Die Ereignisse verdeutlichen erneut die Verwundbarkeit der kubanischen Ostprovinzen gegenüber tropischen Wirbelstürmen, die in den letzten Jahren häufiger und intensiver auftreten. Melissa reiht sich damit in eine Serie verheerender Wetterextreme ein, die nicht nur materielle Schäden verursachen, sondern auch die Versorgung und Mobilität der Bevölkerung stark einschränken.
Quelle: EFE (https://t1p.de/5bwls)
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Text: Leon Latozke
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