Neues aus Kuba
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Die Hurrikan-Saison 2025 ist beendet, geprägt vom Hurrikan Melissa, der insbesondere den Osten Kubas schwer traf. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 405 km/h gilt er als drittstärkster Hurrikan im Atlantik. Mehr als 3,5 Millionen Menschen waren betroffen, über 90.000 Wohngebäude beschädigt und rund 100.000 Hektar Landwirtschaft zerstört.
01.12.2025 06:42 Uhr
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Die atlantische Hurrikan-Saison 2025 ist offiziell beendet. Im Mittelpunkt der Saison stand der Hurrikan Melissa, der insbesondere den Osten Kubas schwer getroffen hat. Meteorologische Daten klassifizieren Melissa als drittstärksten Hurrikan, der jemals im Atlantik registriert wurde, hinter Gilberto (1988) und Wilma (2005).
Insgesamt bildeten sich in der Saison 13 benannte Stürme. Fünf entwickelten sich zu Hurrikanen, vier erreichten die Kategorie „major hurricane“. Unter diesen waren Erin, Humberto und Melissa, die alle Kategorie fünf auf der Saffir-Simpson-Skala erreichten. Melissa erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 405 km/h, die nach Angaben von Fachleuten die stärkste je in der Atlantikregion gemessene Windgeschwindigkeit darstellen und weltweit als zweitstärkste verzeichnet werden. Melissa zog nach schweren Zerstörungen in Jamaika, Haiti und der Dominikanischen Republik weiter in Richtung Osten Kubas. In Kuba traf der Hurrikan insbesondere die Provinzen Holguín, Granma, Santiago de Cuba und Guantánamo. Offizielle Angaben der Vereinten Nationen beziffern die Zahl der direkt und indirekt betroffenen Menschen auf mehr als 3,5 Millionen. Schäden an Wohngebäuden betreffen über 90.000 Häuser, allein in Santiago de Cuba wurden mehr als 95.000 beschädigte Wohngebäude gemeldet. Hinzu kommen rund 100.000 Hektar zerstörter landwirtschaftlicher Nutzfläche. Die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten verlaufen schleppend. Behörden berichten über Fortschritte bei der Schadensaufnahme und der Wiederherstellung grundlegender Infrastruktur. In den betroffenen Gemeinden berichten Bewohner jedoch weiterhin von eingeschränkter Versorgung, beschädigten Häusern und fehlenden Dienstleistungen. Die Wiederherstellung der Normalität wird nach Einschätzung von Experten mehrere Monate in Anspruch nehmen. Die Hurrikan-Saison 2025 war in den Vereinigten Staaten vergleichsweise ruhig. Dort kam es zu keinem nennenswerten Landfall, lediglich die Tropenstürme Chantal und der Hurrikan Erin verursachten begrenzte Schäden an der Ostküste. In der gesamten Atlantiksaison bildeten sich die Wirbelstürme Andrea, Barry, Samanta, Dexter, Erin, Gabrielle, Humberto, Imelda, Jerry, Karen, Lorenzo, Fernand und Melissa. Melissa verdeutlicht die Verwundbarkeit der Karibikregion gegenüber extremen Wetterereignissen. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Hurrikans sind in Kuba deutlich spürbar. Die Rekonstruktion beschädigter Infrastruktur, die Wiederherstellung der Landwirtschaft und die Versorgung betroffener Haushalte bleiben zentrale Herausforderungen für die kommenden Monate. Autor: Leon Latozke
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