Neues aus Kuba
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16.05.2026 07:00 Uhr
Nach dem Besuch von CIA-Chef Ratcliffe, der wirtschaftliche Reformen und Distanzierung von Russland und China verlangte, reagierte die Regierung nicht. Offizielle Medien wiederholten nur, Kuba sei keine Bedrohung für die USA.
Hier sind fünf Varianten des Titels „El Gobierno de Cuba guarda silencio tras las demandas económicas y de seguridad de EE.UU.“ auf Deutsch: 1. Kubas Regierung schweigt zu den wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Forderungen der USA. 2. Nach US-Forderungen zu Wirtschaft und Sicherheit: Kubas Regierung bleibt stumm. 3. Schweigen aus Havanna: Kubas Regierung reagiert nicht auf die wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Auflagen der USA. 4. Kubas Regierung verweigert Stellungnahme zu den von den USA erhobenen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Ansprüchen. 5. Kein Kommentar aus Kuba: Stillschweigen nach den US-Demanden zu Wirtschaft und Sicherheit.
Die kubanische Regierung hat bisher auf die von US-Geheimdienstchef John Ratcliffe bei seinem Besuch in Havanna vorgelegten Forderungen nach wirtschaftlicher Öffnung und einem Bruch mit Russland und China mit demonstrativem Schweigen reagiert. Kein hochrangiger Vertreter aus Präsidialamt, Außenministerium oder Innenministerium äußerte sich im Laufe des Tages zu dem Treffen vom Donnerstag (14.) , dem ersten bilateralen Spitzengespräch seit einem Jahrzehnt. Auch die staatlichen Medien beschränkten sich darauf, die offizielle Regierungserklärung zu dem Treffen unverändert wiederzugeben. Diese Erklärung hob hervor, dass die Begegnung genutzt worden sei, um „kategorisch zu demonstrieren, dass Kuba keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellt“. Damit reagierte Havanna auf die jüngste Einstufung der Insel durch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Während die kubanische Seite ihre ablehnende Haltung gegenüber der US-Politik bekräftigte, enthielt die Stellungnahme keine konkreten Zugeständnisse oder Signale einer Verhandlungsbereitschaft. Die Veröffentlichung der US-Seite zeichnete hingegen ein klareres Bild der Erwartungen der Trump-Administration. Ratcliffes Mission nach Havanna diente demnach dazu, die Botschaft von Präsident Trump persönlich zu überbringen, dass Washington bereit sei, sich „intensiv mit wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen zu befassen – aber nur, wenn Kuba grundlegende Veränderungen vornimmt“. Die CIA erklärte, der Direktor habe mit kubanischen Funktionären über Geheimdienstkooperation, wirtschaftliche Stabilität und Sicherheitsfragen gesprochen. Dies alles stehe unter der Prämisse, dass Kuba nicht länger ein Zufluchtsort für Gegner der USA in der westlichen Hemisphäre sein dürfe. Damit griff die US-Regierung die beiden Hauptargumente der vergangenen Monate wieder auf: die Notwendigkeit von Wirtschaftsreformen auf der Insel zur Überwindung der aktuellen Krise und die Beendigung der strategischen Partnerschaft mit Russland und China. Das Schweigen Havannas ließ am Freitag jedoch offen, ob die Kommunistische Partei Kubas auf diese Forderungen eingehen oder weiter auf Konfrontationskurs bleiben wird. Beobachter werten die diplomatische Zurückhaltung als Taktik, um Zeit zu gewinnen und den inneren Machtzirkel nicht zu einer öffentlichen Stellungnahme zu zwingen.
Quelle: Efe (https://is.gd/BQwIx5)
Autor: Leon Latozke
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