Neues aus Kuba
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12.03.2026 08:00 Uhr
Keine US-Truppen für Kuba: Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses hat eine militärische Intervention der Vereinigten Staaten auf der Insel ausgeschlossen. Ein möglicher Systemwandel müsse „organisch“ von innen kommen.
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Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hält eine militärische Intervention auf Kuba für unnötig. Veränderungen auf der Insel könnten seiner Ansicht nach aus inneren Entwicklungen entstehen.
Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: FULL SPEECH: House Speaker Mike Johnson Praises Trump’s “Golden Age of America” at Doral Event |AC1E. Rechte beim Uploadenden.
Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hat Spekulationen über eine mögliche militärische Rolle der Vereinigten Staaten bei politischen Veränderungen auf Kuba zurückgewiesen. Bei einem Treffen republikanischer Abgeordneter im südlichen Florida erklärte der Politiker, es gebe derzeit keinen Anlass, amerikanische Truppen auf die Karibikinsel zu entsenden.
Johnson äußerte sich am Dienstag (10.) im Rahmen der jährlichen Konferenz der Republikaner in der Stadt Doral. Die Veranstaltung dient der strategischen Abstimmung innerhalb der Partei und der Vorbereitung auf kommende politische Auseinandersetzungen im Kongress. In einer Pressekonferenz wurde Johnson gefragt, ob die Regierung von Donald Trump im Falle eines möglichen Regimewechsels auf Kuba eine militärische Intervention in Betracht ziehen könnte. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses wies diese Vorstellung zurück. Weder sehe er eine Notwendigkeit für einen militärischen Einsatz, noch erkenne er eine politische Bereitschaft in den Vereinigten Staaten, Soldaten nach Kuba zu entsenden. Ein möglicher politischer Wandel auf der Insel werde seiner Einschätzung nach eher aus inneren Entwicklungen hervorgehen. Johnson argumentierte, dass politische Systeme unter bestimmten Umständen aus eigener Dynamik heraus an Stabilität verlieren können. In diesem Zusammenhang verwies er darauf, dass das sozialistische Modell Kubas langfristig strukturellen Belastungen ausgesetzt sei. Veränderungen könnten daher „organisch“ erfolgen, ohne unmittelbaren äußeren Druck. Dass Johnson seine Aussagen in Florida machte, gilt als politisch bedeutsam. Der Bundesstaat beherbergt eine große kubanischstämmige Gemeinschaft und spielt seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle in der amerikanischen Kuba-Politik. Äußerungen zur Zukunft der Insel haben dort traditionell auch innenpolitische Resonanz. Die republikanische Konferenz in Doral verfolgt vor allem das Ziel, politische Positionen für die kommenden Jahre zu definieren und die Agenda für die nächste Sitzungsperiode des Kongresses vorzubereiten. Johnsons Aussagen deuten darauf hin, dass zumindest aus seiner Sicht ein möglicher Wandel in Kuba primär als Ergebnis interner Entwicklungen erwartet wird – nicht als Folge eines militärischen Eingreifens der Vereinigten Staaten.
Quelle: Martí Noticias (https://t1p.de/p0bjg)
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