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04.03.2026 18:30 Uhr
Wegen akuter Treibstoffknappheit stellt Air France ihre Kuba-Flüge vorübergehend ein. Die Verbindung zwischen Paris und Havanna wird bis mindestens Mitte Juni ausgesetzt – eine Wiederaufnahme danach hängt ausdrücklich von einer Verbesserung der Versorgungslage ab.
Abbildung: Symbolbild Air France F-HTYF A350-900 von Steven He, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Die französische Fluggesellschaft Air France setzt ihre Kuba-Verbindungen vorübergehend aus. Wie die Fluggesellschaft am Mittwoch (4.) mitteilte, werden ab dem 29. März die Flüge zwischen dem Pariser Drehkreuz Charles de Gaulle und Havanna eingestellt. Als Grund nennt das Unternehmen die anhaltende Treibstoffknappheit auf der Insel und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Tourismus. Eine Wiederaufnahme ist für den 15. Juni angekündigt – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sich die Versorgungslage bis dahin verbessert.
Der letzte reguläre Flug startet am 28. März in Paris. Bislang bediente die Airline die Strecke dreimal wöchentlich. Bereits in den vergangenen Monaten war der Betrieb logistisch erschwert: Auf dem Rückflug nach Frankreich legten die Maschinen einen technischen Zwischenstopp auf den Bahamas ein, um Kerosin nachzutanken. Betroffene Passagiere werden per E-Mail, SMS oder über die App informiert. Ihnen bietet die Airline Umbuchungen, Rückerstattungen oder Gutscheine im Wert des Tickets an. Reisende sollen sich gegebenenfalls an ihre Reisebüros wenden. Air France ist nicht allein: Mehr als ein halbes Dutzend Fluggesellschaften haben Verbindungen nach Kuba gestrichen oder ihre Flugpläne angepasst, um Tankstopps einzuplanen. Für Kubas ohnehin fragile Tourismusbranche bedeutet dies einen weiteren Rückschlag.
Quelle: Investing/EFE (https://t1p.de/5nu7e)
Autor: Leon Latozke
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