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12.07.2026 23:00 Uhr
Nach dem verheerenden Waldbrand in Almería mit mindestens zwölf Toten hat Kubas Regierung Spanien ihr Beileid ausgesprochen – während spanische Behörden weiter nach Vermissten suchen.
Abbildung: Symbolbild von Titus Tscharntke, Fire flames, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla hat Spanien am Sonntag (12.) sein Beileid nach einem schweren Waldbrand in der andalusischen Provinz Almería ausgesprochen. In einer Mitteilung wandte sich der Chefdiplomat an Regierung und Bevölkerung Spaniens und drückte seine Anteilnahme für die Opfer, Verletzten und Sachschäden aus, die das Feuer in der Ortschaft Los Gallardos verursacht hatte.
Der Brand war am Abend des 9. Juli ausgebrochen und hatte bis Samstag mindestens zwölf Menschenleben gefordert. Die Behörden mussten rund 1.450 Menschen aus ländlichen Gebieten und Feriensiedlungen evakuieren, die von den Flammen zerstört wurden. Forensische Teams des Instituto de Medicina Legal transportierten unterdessen biologische Proben nach Madrid, um die Identifizierung der Todesopfer voranzutreiben, während die Guardia Civil Haus für Haus nach möglichen weiteren Opfern absuchte. Bei den Evakuierungsmaßnahmen kam es zu zwei Festnahmen: Zwei Personen hatten versucht, entgegen behördlicher Anweisungen wieder in die Sperrzonen zurückzukehren. Spaniens Präsidialminister Félix Bolaños ordnete das ungewöhnliche Verhalten des Feuers – die Flammen breiteten sich mit rund 100 Metern pro Minute aus – als direkte Folge des globalen Klimawandels ein. Nach einem Besuch des betroffenen Gebiets am Samstag erklärte er, der Brand habe an diesem Tag keine weiteren Flächen erobert; die Zentralregierung arbeite mit zusätzlichen technischen Ressourcen daran, den Brandherd so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen.
Quelle: telSUR (https://t1p.de/47u3w)
Autor: Leon Latozke
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