Neues aus Kuba
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Kuba ehrt 32 gefallene Soldaten, die bei der US-geführten Operation in Venezuela ums Leben kamen. Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte nationale Trauertage und umfangreiche Gedenkzeremonien an, die am 15. Januar mit der Ankunft der sterblichen Überreste in Havanna beginnen.
14.01.2026 06:30 Uhr
Havanna bereitet sich auf eine nationale Trauer- und Gedenkveranstaltung für 32 kubanische Militärangehörige vor, die am 3. Januar beim US-Angriff in Venezuela ums Leben kamen. Präsident Miguel Díaz-Canel, betonte in einer öffentlichen Ansprache die Bedeutung des bevorstehenden nationalen Tages des Gedenkens, an dem die Gefallenen mit militärischen und öffentlichen Ehren empfangen werden sollen.
Die Soldaten waren im Auftrag ihrer venezolanischen Partner im Rahmen von Missionen der Revolutionären Streitkräfte Kubas (FAR) und des Innenministeriums im Einsatz. Laut Angaben der kubanischen Regierung verteidigten sie „mit wahrem kubanischem Mut“ die Souveränität Venezuelas und stellten sich „gut bewaffneten, feigen und illegalen Entführern“ des Präsidenten Nicolás Maduro entgegen. Díaz-Canel ordnete als Ausdruck der Trauer zwei nationale Trauertage vom 5. bis 6. Januar an. Am Donnerstag (15.) sollen die sterblichen Überreste der Gefallenen am internationalen Flughafen José Martí in Havanna eintreffen. Dort wird eine militärische Zeremonie stattfinden, bevor die Leichname über die Avenida Rancho Boyeros zum Sitz des Verteidigungsministeriums (MINFAR) transportiert werden. Entlang der Strecke haben die Bürger die Möglichkeit, ihren Respekt zu erweisen. Ab 10:00 Uhr sind die sterblichen Überreste im MINFAR-Gebäude für die Öffentlichkeit aufgebahrt. Am Freitag (16.) beginnen die zentralen Gedenkveranstaltungen in Havanna um 7:30 Uhr an der José-Martí-Antiimperialismus-Tribüne. Von dort startet der sogenannte „Marsch des kämpfenden Volkes“. Zeitgleich finden in allen Provinzhauptstädten Zeremonien statt. Um 16:00 Uhr werden die Soldaten schließlich in den Pantheons der Gefallenen ihrer Heimatprovinzen beigesetzt. Auch auf lokaler Ebene sind Gedenkveranstaltungen vorgesehen, um der Gefallenen zu gedenken. Die kubanische Regierung wies in diesem Zusammenhang auf die enge Verbindung zwischen Kuba und Venezuela hin. Über die vergangenen zwei Jahrzehnte war Venezuela einer der wichtigsten Handelspartner Kubas, insbesondere durch vergünstigte Öl-Lieferungen im Austausch für kubanisches Personal im Gesundheitswesen. In Spitzenzeiten waren bis zu 30.000 kubanische Mediziner in Venezuela tätig. Die kubanische Regierung hebt in ihrer offiziellen Kommunikation hervor, dass die Gefallenen „heroisch im Kampf für die Souveränität einer Schwesterrepublik“ gestorben seien. Die bevorstehenden Zeremonien dienen nicht nur der Ehrung der militärischen Tapferkeit, sondern sollen auch die historische Solidarität Kubas mit Venezuela und die Rolle des Landes in regionalen politischen Konflikten unterstreichen.
Quelle: Prensa Latina (https://t1p.de/ja6fg)
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