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Kuba hat die USA scharf kritisiert und vor einem möglichen gewaltsamen Sturz der venezolanischen Regierung gewarnt. Außenminister Bruno Rodríguez bezeichnete die zunehmende US-Militärpräsenz in der Region als „übertrieben und aggressiv“ und warnte vor massiven Folgen für die Stabilität in Lateinamerika.
26.11.2025 08:30 Uhr
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Kuba hat die Vereinigten Staaten am Dienstag beschuldigt, einen gewaltsamen Sturz der venezolanischen Regierung anzustreben. Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez bezeichnete die verstärkte US-Militärpräsenz in der Region als „übertrieben und aggressiv“ und warnte vor den gravierenden Folgen eines Eingriffs.
„Ein Sturz von Präsident Nicolás Maduro wäre extrem gefährlich und unverantwortlich und würde gegen internationales Recht sowie die Charta der Vereinten Nationen verstoßen“, erklärte Rodríguez in einer offiziellen Mitteilung. Maduro regiert Venezuela seit 2013 und sieht die wiederholten Äußerungen des früheren US-Präsidenten Donald Trump über die Möglichkeit eines Regimewechsels als Bedrohung. Bereits am Samstag berichtete Reuters unter Berufung auf vier US-Beamte, dass Washington in den kommenden Tagen eine neue Phase seiner Venezuela-bezogenen Operationen einleiten könnte. Zwei US-Beamte bestätigten demnach, dass Optionen wie ein Sturz Maduros geprüft würden. Präsident Trump selbst betonte wiederholt, dass ein Regimewechsel derzeit nicht angestrebt werde.
Kuba appellierte eindringlich an die Bevölkerung der Vereinigten Staaten, „diesen Wahnsinn zu stoppen“. Rodríguez warnte, dass ein gewaltsamer Eingriff „unzählige Todesopfer verursachen und ein Szenario von Gewalt und Instabilität in der gesamten Hemisphäre schaffen könnte, das unvorstellbar wäre“.
Die kubanische Regierung reagierte damit auf die zunehmenden Spannungen in der Region, die seit Jahren von politischer Instabilität in Venezuela geprägt ist. Internationale Beobachter sehen in der Warnung Kubas sowohl eine diplomatische Absicherung Maduros als auch ein Signal an Washington, von einer direkten militärischen Konfrontation abzusehen. Venezuela selbst hat angekündigt, dass Bevölkerung und Militär jede mögliche Intervention abwehren würden. Die Debatte über ein Eingreifen der USA bleibt hochbrisant, da die Region ohnehin unter wirtschaftlicher und politischer Instabilität leidet. Kubas klare Stellungnahme unterstreicht die anhaltende strategische Nähe zu Venezuela und die kritische Sicht Havannas auf US-amerikanische Außenpolitik in Lateinamerika. Die Situation bleibt angespannt: Sollte Washington tatsächlich konkrete Maßnahmen gegen Maduro ergreifen, könnte dies die ohnehin fragile Sicherheitslage in der Region weiter verschärfen und internationale Verurteilungen nach sich ziehen.
Quelle: USNews (https://t1p.de/uc4h3)
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Text: Leon Latozke
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