Neues aus Kuba
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Nach Berichten über Explosionen in Caracas und weiteren Regionen Venezuelas äußern sowohl Kuba als auch Kolumbien tiefe Besorgnis. Kuba macht die USA für einen „kriminellen Angriff“ verantwortlich und ruft die internationale Gemeinschaft zu einer dringenden Reaktion auf.
03.01.2026 10:00 Uhr
Abbildung: Meldung der kubanischen Präsidentschaft auf X
Kuba hat am Samstag (3.) die jüngsten militärischen Aktionen der Vereinigten Staaten gegen Venezuela scharf verurteilt und die internationale Gemeinschaft zu einer „dringenden“ Reaktion aufgerufen. Über den Account der kubanischen Präsidentschaft in X wurde der Einsatz als „krimineller Angriff“ auf die sogenannte „Zone des Friedens“ Lateinamerikas genannt. Es handle sich um „Staatsterrorismus gegen das tapfere venezolanische Volk und gegen Nuestra América“, hieß es in der Erklärung. Auch Kubas Präsident Diaz-Canel wiederholte diese Einschätzung und warnte vor einer Eskalation. Über seinen X-Account bezeichnete er die US-Aktionen als „kriminellen Angriff“ auf Lateinamerika und fügte den traditionellen kubanischen Gruß hinzu: „Patria o Muerte – ¡Venceremos!“.
Die venezolanische Regierung meldete zeitgleich eine „sehr schwere militärische Aggression“ durch die USA in mehreren Zivil- und Militärregionen des Landes, darunter die Bundesstaaten Miranda, Aragua, La Guaira sowie die Hauptstadt Caracas. Präsident Nicolás Maduro ordnete daraufhin den sofortigen Einsatz des „Kommandos zur umfassenden Landesverteidigung“ an und rief den Ausnahmezustand „äußere Erschütterung“ aus. Dies solle den Schutz des nationalen Territoriums gewährleisten und den „sofortigen Übergang zum bewaffneten Widerstand“ ermöglichen. Am frühen Samstagmorgen waren Berichten zufolge mehrere Detonationen in Caracas, La Guaira und Miranda zu hören, die offenbar im Zusammenhang mit den Spannungen zwischen Washington und Caracas standen. Bereits im August hatte die US-Regierung Kriegsschiffe in der Karibik, nahe der venezolanischen Küsten, stationiert, woraufhin die venezolanische Führung wiederholt von Bedrohungen sprach. Nach Angaben von US-Beamten, die CBS News zitierten, hatte Präsident Donald Trump die Durchführung von Luftangriffen auf venezolanischem Territorium bereits vor einigen Tagen angeordnet. Die Entwicklungen markieren eine deutliche Eskalation der Spannungen zwischen beiden Staaten und rufen international Besorgnis hervor. Kuba positioniert sich dabei klar an der Seite Venezuelas und fordert eine aktive Intervention der internationalen Gemeinschaft gegen das, was es als kriminellen und völkerrechtswidrigen Angriff der USA bezeichnet. Die Situation unterstreicht die anhaltende geopolitische Instabilität in Lateinamerika und die Rolle Kubas als vehementer Verteidiger der regionalen Souveränität. Beobachter erwarten, dass die kommenden Tage weitere diplomatische und möglicherweise militärische Reaktionen auslösen könnten.
Quelle: Prensa Latina (https://t1p.de/h52dc, Yahoo/EFE (https://t1p.de/oi8co)
Autor: Leon Latozke
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