Neues aus Kuba
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Die kubanische Regierung verstärkt ihre militärische Bereitschaft. Militärübungen mit Präsident Díaz-Canel und strategischen Trainings sollen Bevölkerung und Infrastruktur schützen. Kapitulation sei keine Option.
02.01.2026 08:10 Uhr
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Die kubanischen Behörden haben landesweit die „Aktivitäten der Verteidigung“ deutlich ausgeweitet, um sich auf eine mögliche militärische Aggression der Vereinigten Staaten vorzubereiten. Dies teilte Roberto Morales, Sekretär für Organisation der Kommunistischen Partei Kubas (PCC), am Samstag über soziale Netzwerke mit. Morales betonte, dass die kubanische Strategie auf der „Krieg des ganzen Volkes“-Doktrin beruhe und die Begriffe „Kapitulierung“ und „Niederlage“ aus dem Vokabular gestrichen seien.
Begleitend veröffentlichte Morales Bilder von Militärübungen, auf denen Präsident Miguel Díaz-Canel im grünen Uniformanzug neben Raketen zu sehen ist. Der kubanische Präsident sowie ranghohe Militärs führen diese Übungen seit vier aufeinanderfolgenden Samstagen durch. Anlass dafür ist die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar nach einem Eingreifen der USA. Die Übungen umfassen unter anderem das Legen von Minen, Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung, Guerilla-Taktiken sowie kombinierte Kurse in Militärmedizin und Abwehr von Massenvernichtungswaffen. Vor zwei Wochen hatte der Nationale Verteidigungsrat Kubas entsprechende „Pläne und Maßnahmen“ genehmigt, die den Schritt in den „Kriegszustand“ ermöglichen sollen, ohne dass die staatlichen Medien weitere Details veröffentlichten. Parallel zu diesen militärischen Vorbereitungen verschärft die kubanische Regierung auch ihre Rhetorik gegenüber Washington. Díaz-Canel erklärte bei einer Gedenkveranstaltung für in Caracas gefallene Soldaten, dass es „keine Kapitulation oder Nachgiebigkeit“ gegenüber einem möglichen US-Angriff geben werde. Autor: Leon Latozke
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