Neues aus Kuba
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Nach Berichten über einen US-geführten Militäreinsatz in Venezuela hat Kuba seine uneingeschränkte Unterstützung für die venezolanische Regierung bekräftigt. Außenminister Bruno Rodríguez und Präsident Miguel Díaz-Canel verurteilten die Festnahme von Nicolás Maduro und Cilia Flores scharf und sprachen von einer schweren Verletzung der staatlichen Souveränität.
03.01.2026 13:00 Uhr
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Kuba hat seine uneingeschränkte Unterstützung für die venezolanische Regierung und insbesondere für die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez erklärt, nachdem Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores offenbar in einem US-geführten Militäreinsatz festgenommen worden sein sollen. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez betonte am Samstag auf Twitter die Solidarität seines Landes mit der venezolanischen Führung und der Bevölkerung: „Wir unterstützen und begleiten die Erklärung der Exekutiv-Vizepräsidentin von Venezuela, Genossin Delcy Rodríguez, sowie den Willen zur Standhaftigkeit und Souveränität des bolivarischen und chavistischen Volkes.“
Delcy Rodríguez selbst meldete in den frühen Morgenstunden des Samstags, dass der Aufenthaltsort von Maduro und Flores unbekannt sei. In einem Gespräch mit dem staatlichen Fernsehsender Venezolana de Televisión forderte sie die US-Regierung auf, einen Nachweis über das Leben des Präsidenten und seiner Ehefrau vorzulegen. Die Meldung folgte auf die öffentliche Bestätigung von US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social, wonach die Vereinigten Staaten einen „großangelegten Angriff“ auf Venezuela durchgeführt und Maduro sowie Flores „erfolgreich festgenommen und außer Landes gebracht“ hätten. Trump kündigte eine Pressekonferenz in seiner Residenz Mar-a-Lago in Florida an, um weitere Details des Einsatzes zu erläutern. Die kubanische Führung verurteilte den Angriff als „kriminell“ und forderte die internationale Gemeinschaft zu einem sofortigen Eingreifen auf. Präsident Miguel Díaz-Canel schrieb auf X: „Unsere Friedenszone wird brutal angegriffen. Staatsterrorismus gegen das mutige venezolanische Volk und gegen Unser Amerika.“ Außenminister Bruno Rodríguez sprach von einer „energischen Verurteilung der laufenden militärischen Aggression der USA gegen Venezuela.“ Bereits seit August waren die Spannungen zwischen Washington und Caracas eskaliert: US-Kriegsschiffe wurden in der Karibik nahe der venezolanischen Küste stationiert. Am frühen Samstagmorgen waren Berichten zufolge mehrere Explosionen in Caracas, La Guaira und Miranda zu hören, was die akute Sicherheitslage weiter verschärfte. Hintergrund der eskalierenden Spannungen ist der langjährige geopolitische Konflikt zwischen den USA und Venezuela. Kuba, traditionell enger Verbündeter Venezuelas, sieht in den US-Militäraktionen einen direkten Angriff auf die regionale Stabilität und die Prinzipien der staatlichen Souveränität in Lateinamerika. Die kubanische Regierung bekräftigt in ihren Erklärungen ihre Solidarität mit dem venezolanischen „zivil-militärisch-polizeilichen Bündnis“ und warnt vor den Folgen einer internationalen Duldung solcher Eingriffe. Die internationale Reaktion auf die Festnahme Maduros und seiner Ehefrau ist bislang zurückhaltend. Beobachter rechnen mit diplomatischen Verurteilungen und Appellen, während die Situation in Venezuela weiterhin angespannt bleibt. Der Vorfall markiert eine neue Eskalationsstufe in den ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Washington, Havanna und Caracas und könnte die regionalen Sicherheitsrisiken im Karibikraum deutlich erhöhen.
Quelle: Prensa/EFE (https://t1p.de/1sptz)
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