Neues aus Kuba
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28.05.2026 08:00 Uhr
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Kubas Außenminister Rodríguez wirft US-Außenminister Rubio wiederholte Lügen vor. Im Fox-News-Interview bestritt er, dass Kuba eine Sicherheitsbedrohung oder Terrorismus-Unterstützer sei.
Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Video. Rechte beim Uploadenden.
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla hat US-Außenminister Marco Rubio vorgeworfen, bewusst die Unwahrheit zu sagen, wenn er Kuba als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellt. In einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News am Dienstag (26.) wies Rodríguez die jüngsten Äußerungen Rubios scharf zurück, der Kuba als einen der führenden Staatsförderer des Terrorismus in der gesamten Region bezeichnet hatte. „In allen Bereichen lügt er, er lügt unaufhörlich“, sagte Rodríguez und fügte hinzu, Rubio versuche systematisch, die US-Öffentlichkeit, den Kongress und die internationale Gemeinschaft zu täuschen.
Besonders pointiert konterte der kubanische Chefdiplomat die Behauptungen der Trump-Administration, wonach Kuba die USA durch die Unterstützung von Gegnern wie Russland und China gefährde und zudem leistungsstarke Drohnen besitze, die für einen Angriff genutzt werden könnten. „Auf welcher Logik beruht die Vorstellung, dass Kuba eine nukleare Supermacht bedrohen könnte?“, fragte Rodríguez und verwies auf die im Vergleich zu den USA deutlich geringere Bevölkerungszahl und Fläche Kubas. Er stellte damit die Glaubwürdigkeit der US-Vorwürfe grundsätzlich infrage. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt mit militärischen Maßnahmen gegen Kuba gedroht. Das Justizministerium enthüllte in der vergangenen Woche eine ergänzte Anklageschrift gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro und fünf weitere Mitglieder des Regimes. Rodríguez bezeichnete diesen Schritt als Verstoß gegen das Völkerrecht. Er fragte, warum die USA dreißig Jahre gewartet hätten, um solche Schritte zu unternehmen, und wunderte sich über den ethischen und rechtlichen Wert dieser Anschuldigungen. Vielmehr vermutete er dahinter einen politischen Narrativ, der die US-Öffentlichkeit manipulieren und eine militärische Aggression gegen Kuba rechtfertigen solle. Erst Anfang dieses Monats hatte Außenminister Rubio ein neues Sanktionspaket gegen Kuba verhängt, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen. Die Maßnahmen richten sich gegen mehrere Unternehmen und Eliten. Zudem verschärfte die US-Regierung die Beschränkungen für Öllieferungen, was auf der Insel zu Stromausfällen und Versorgungsengpässen führte. Im Zuge verstärkter Sanktionskontrollen forderte das Finanzministerium zudem den Streamer und politischen Influencer Hasan Piker vor, der kürzlich eine Reise nach Kuba unternommen hatte. Die Behörden untersuchen nun, ob er gegen US-Sanktionen und -Gesetze verstoßen hat.
Quelle: FoxNews (https://t1p.de/po2yh)
Autor: Leon Latozke
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