Neues aus Kuba
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27.06.2026 08:00 Uhr
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Der US-Außenminister sieht aktuell Chancen für Veränderungen in Kuba. Rubio fordert ein neues politisches und wirtschaftliches Modell, um die Lebensbedingungen zu verbessern und Abwanderung zu stoppen.
Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Marco Rubio says U.S. will be done in Iran in "the next couple of weeks". Rechte beim Uploadenden.
US-Außenminister Marco Rubio hat am Freitag (27.) angedeutet, dass sich derzeit möglicherweise ein günstiger Zeitpunkt für tiefgreifende politische Veränderungen in Kuba ergeben könnte. Seiner Einschätzung nach sei ein grundlegender Wandel sowohl im politischen System als auch im wirtschaftlichen Modell des Landes notwendig, um den Menschen dort langfristig bessere Perspektiven zu eröffnen.
„Wir müssen das System ändern, das das Land lenkt, und es ist notwendig, das wirtschaftliche Modell zu verändern. Das ist der einzige Weg nach vorne, wenn die Menschen eine bessere Zukunft wollen. Wir haben dies über viele Jahre hinweg klar und wiederholt zum Ausdruck gebracht, und vielleicht gibt es jetzt eine Gelegenheit, dies zu tun“, sagte Rubio, bevor er von außerhalb von Paris nach seiner Teilnahme an einem Treffen der G7-Außenminister in sein Flugzeug stieg. Rubio betonte, dass die bestehende Ordnung seit Jahren keine nachhaltige Entwicklung ermögliche. Die Vereinigten Staaten hätten ihre Haltung hierzu wiederholt deutlich gemacht. Nun könnte sich jedoch eine neue Gelegenheit bieten, Reformen anzustoßen. Besonders kritisch sieht er die aktuelle Führung des Landes, die seiner Ansicht nach nicht in der Lage sei, die bestehenden Probleme wirksam zu lösen. Ein zentrales Thema ist die angespannte Versorgungslage in Kuba. Wiederkehrende Stromausfälle und Engpässe bei wichtigen Gütern führt Rubio vor allem auf veraltete Infrastrukturen zurück, die teilweise noch aus der Mitte des 20. Jahrhunderts stammen und über Jahrzehnte hinweg kaum modernisiert wurden. Ohne umfassende Investitionen und strukturelle Veränderungen sei eine Verbesserung kaum denkbar. Zugleich sprach sich Rubio dafür aus, die kubanische Bevölkerung stärker zu unterstützen, damit das Land den Anschluss an moderne wirtschaftliche und technologische Entwicklungen finden kann. „Es ist traurig, dass die einzige Möglichkeit, mit der (die Kubaner) Erfolg haben können, darin besteht, ihr Land zu verlassen. Es ist sehr traurig zu sehen, wie Menschen in die ganze Welt gehen und an anderen Orten Erfolg finden, die sie aufnehmen. Das muss sich ändern“, betonte er. Die Krise in Kuba war eines der Themen, die beim Treffen der G7-Außenminister behandelt wurden, das von Donnerstag bis Freitag in der Abtei von Vaux-de-Cernay am Stadtrand von Paris stattfand und an dem Brasilien als lateinamerikanischer Gast teilnahm.
Quelle: EFE (https://t1p.de/6e169)
Autor: Leon Latozke
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