Neues aus Kuba
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12.05.2026 23:00 Uhr
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Mexiko hat ein fünftes Schiff mit humanitärer Hilfe nach Kuba entsandt, um die dortige Versorgungskrise zu lindern. Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte die Solidarität Mexikos und bekräftigte die Ablehnung des US-Embargos gegen Kuba.
Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: #MañaneraDelPueblo desde Palacio Nacional. Martes 12 de mayo 2026. Rechte beim Uploadenden.
Mexiko hat seine humanitäre Hilfe für Kuba erneut aufgestockt. Wie Präsidentin Claudia Sheinbaum am Montag bei ihrer Pressekonferenz mitteilte, schickt das Land ein fünftes Schiff mit Hilfsgütern auf die Karibikinsel. Die Lieferung erfolgt vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden Versorgungskrise auf Kuba, die durch anhaltende Sanktionen weiter befeuert wird.
In ihrer Ansprache bekräftigte Sheinbaum die klare Ablehnung Mexikos gegenüber der seit 1962 bestehenden Wirtschaftsblockade der USA gegen Kuba. "Mexiko wird stets brüderlich und solidarisch mit allen Nationen der Welt sein, insbesondere mit Kuba", erklärte sie. Die Zusammenarbeit beschränke sich dabei bewusst auf essentielle Güter des täglichen Bedarfs. Öllieferungen, so stellte Sheinbaum klar, seien nicht Teil der mexikanischen Unterstützung, da Russland diese Aufgabe bereits übernehme. Die Ankündigung fällt in eine Zeit verstärkter Spannungen zwischen Washington und Havanna. Erst in den vergangenen Wochen hatte die US-Regierung mit zwei Dekreten ihre Sanktionen gegen Kuba weiter verschärft. Diese Maßnahmen zielen unter anderem auf den Zugang zu lebenswichtigen Treibstofflieferungen ab und belegen mehrere kubanische Unternehmen mit zusätzlichen Strafen. Die verschärfte Gangart der USA provoziert auch diplomatische Verstimmungen. Bereits am Freitag hatte die kubanische Führung Vorwürfe von US-Außenminister Marco Rubio scharf zurückgewiesen. Rubio hatte behauptet, die USA hätten der Insel 100 Millionen Dollar humanitäre Hilfe angeboten – ein Betrag, den die kubanische Regierung abgelehnt habe. Lediglich sechs Millionen Dollar seien über die katholische Hilfsorganisation Caritas tatsächlich ausgezahlt worden. Kubas Außenminister Bruno Rodriguez wies diese Darstellung auf der Plattform X entschieden zurück und stellte die Frage nach dem Verbleib der angeblichen Millionen. Seine Antwort ließ keinen Zweifel an der kubanischen Position: Die Behauptung aus Washington sei frei erfunden und diene lediglich der Rechtfertigung der eigenen feindseligen Politik gegenüber der Insel. Autor: Leon Latozke
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