Neues aus Kuba
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02.04.2026 09:00 Uhr
Nach dem tödlichen Zwischenfall in kubanischen Gewässern im Februar mit fünf Opfern ermittelt nun das FBI direkt in Havanna. Beide Seiten wollen zur Aufklärung beitragen, verfolgen jedoch unterschiedliche Darstellungen der Ereignisse.
Abbildung: Symbolbild (Bildquelle: not stated, FBI Badge & gun, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons)
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Ein Ermittlerteam des Federal Bureau of Investigation (FBI) hält sich derzeit in Havanna auf, um die Hintergründe eines tödlichen Zwischenfalls auf See aufzuklären. Bei dem Vorfall, der sich Ende Februar in kubanischen Gewässern ereignete, kamen insgesamt fünf Menschen ums Leben. Die Delegation aus den USA verfolgt das Ziel, den Hergang unabhängig und umfassend zu untersuchen.
Nach Angaben einer US-Regierungsquelle traf das Team kürzlich in der kubanischen Hauptstadt ein, um eigene Ermittlungen aufzunehmen. Der Vorfall ereignete sich am 25. Februar, als eine Schnellbootbesatzung aus den Vereinigten Staaten von kubanischen Grenzschutzeinheiten gestoppt wurde. An Bord befanden sich zehn Personen, allesamt kubanische Staatsbürger mit Wohnsitz in den USA, sowie eine erhebliche Menge an Waffen. Die kubanischen Behörden schildern, dass es während der Kontrolle zu einem Schusswechsel kam. Demnach habe die Besatzung des Bootes das Feuer eröffnet, woraufhin die Grenztruppen reagierten. Vier der Insassen wurden unmittelbar getötet, sechs weitere Personen sowie ein kubanischer Beamter erlitten Verletzungen. Später erlag einer der Verletzten seinen Wunden, wodurch sich die Zahl der Todesopfer auf fünf erhöhte. Der Zwischenfall verschärfte die ohnehin angespannte Lage zwischen Vereinigte Staaten und Kuba erheblich. Die Beziehungen beider Länder waren bereits durch wirtschaftliche Maßnahmen belastet, darunter verschärfte Energie-Sanktionen seitens Washingtons sowie politische Forderungen nach Reformen gegenüber Havanna. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel bezeichnete den Vorfall als gezielte bewaffnete Infiltration mit terroristischem Hintergrund, die seiner Ansicht nach von US-amerikanischem Boden ausgegangen sei. Bereits Mitte März hatte er angekündigt, dass sein Land bereit sei, mit US-Behörden zusammenzuarbeiten und eine Beteiligung des FBI an der Aufklärung zu ermöglichen. Die kubanische Regierung betonte zudem, dass sie die US-Seite frühzeitig über die Ereignisse informiert habe. Über diplomatische Kanäle habe Washington Interesse signalisiert, sich an der Untersuchung zu beteiligen. Auch auf US-Seite wurde der Wunsch nach Aufklärung deutlich formuliert. Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Regierung unter Präsident Donald Trump eine unabhängige Überprüfung der Geschehnisse anstrebe, um Klarheit über die genauen Abläufe zu gewinnen.
Quelle: EFE (https://t1p.de/46fig)
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