Neues aus Kuba
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In Kuba konnten fast eine Woche nach dem Durchzug von Hurrikan Melissa 120.000 Menschen noch nicht in ihre Häuser zurückkehren und sind weiterhin in Schutzunterkünften oder bei Verwandten untergebracht.
04.11.2025 07:30 Uhr
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Nach dem Durchzug des Hurrikans Melissa im Osten Kubas befinden sich weiterhin etwa 120.000 Menschen in Schutzunterkünften oder bei Verwandten, wie die kubanische Präsidentschaft am Montag (3.) mitteilte. Die Zahlen wurden im Rahmen einer Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates bekanntgegeben, dem höchsten Krisenmanagementgremium des Landes, das von Präsident Miguel Díaz-Canel geleitet wird. Die Behörden veröffentlichen derzeit täglich aktualisierte Daten, um die Lage zu überwachen.
Melissa traf am vergangenen Mittwoch auf den äußersten Osten der Insel und hielt sich dort etwa sieben Stunden als Hurrikan der Kategorie 3 auf der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen von lokal bis zu 400 Millimetern verursachte der Wirbelsturm weitreichende Schäden. Die Evakuierungen und Vorsichtsmaßnahmen der kubanischen Regierung zielten darauf ab, Menschenleben zu schützen und die Bevölkerung frühzeitig auf die Gefahren vorzubereiten. Die Vorbereitungen und die schnelle Reaktion der Behörden spiegeln Kubas langjährige Erfahrung im Umgang mit tropischen Wirbelstürmen wider. Trotz der intensiven Auswirkungen blieben bislang keine detaillierten Informationen über Schäden an Infrastruktur, Landwirtschaft oder Wohngebäuden veröffentlicht. Beobachter weisen darauf hin, dass die kommenden Tage entscheidend sein werden, um das Ausmaß der Schäden einzuschätzen und den Wiederaufbau in den betroffenen Regionen zu koordinieren.
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