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28.03.2026 07:00 Uhr
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Bei einem Investorenforum in Miami verwies US-Präsident Donald Trump auf die militärischen Erfolge der Vereinigten Staaten in Venezuela und im Iran und erklärte, Kuba sei "als nächstes dran".
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Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Trump says 'Cuba's next' in speech hailing US military. Rechte beim Uploadenden.
US-Präsident Donald Trump hat mit einer provokanten Aussage erneut für Aufmerksamkeit gesorgt. Während eines Investorenforums am Freitag (27.) in Miami erklärte er, dass „Kuba als Nächstes dran sei“. In seiner Rede hob Trump insbesondere militärische Erfolge der USA in Venezuela und im Iran hervor und deutete an, dass ähnliche Maßnahmen auch gegenüber Kuba denkbar sein könnten.
Konkrete Details zu möglichen Schritten nannte der Präsident nicht. Trump betonte, dass die USA über eine starke Armee verfügten, die zwar nicht zwingend eingesetzt werden müsse – in bestimmten Situationen jedoch notwendig sei. Kurz nach seiner Aussage relativierte er diese jedoch selbst und forderte sein Publikum scherzhaft auf, sie zu ignorieren. „Ich habe dieses großartige Militär aufgebaut. Ich sagte: ‚Ihr werdet es nie einsetzen müssen.‘ Aber manchmal muss man es einsetzen. Und übrigens ist Kuba als Nächstes dran“, sagte der US-Präsident und fügte hinzu: „Aber tun Sie so, als hätte ich das nicht gesagt. Tun Sie so, als hätte ich das nicht gesagt.“ Parallel dazu laufen offenbar Gespräche zwischen Vertretern der US-Regierung und Teilen der kubanischen Führung. Ziel dieser Kontakte ist es nach Angaben aus Havanna, eine Eskalation zu vermeiden und mögliche Lösungsansätze im Dialog zu finden. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel bestätigte entsprechende Verhandlungen und verwies zugleich auf die schwierige wirtschaftliche Lage seines Landes. Die Insel befindet sich derzeit in einer schweren Krise. Besonders gravierend ist der Wegfall von Öllieferungen aus Venezuela, die über Jahre hinweg eine zentrale Rolle für Energieversorgung und Transport spielten. Nach dem politischen Umbruch in Caracas wurden diese Lieferungen eingestellt, was die wirtschaftlichen Probleme Kubas weiter verschärft hat. Anfang März hatte Trump erklärt, Kuba könne einer „freundlichen Übernahme“ unterliegen, bevor er hinzufügte: „Es könnte auch keine freundliche Übernahme sein.“
Quelle: REUTERS/YouTube (https://t1p.de/bbkoz)
Autor: Leon Latozke
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