Neues aus Kuba
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27.03.2026 12:00 Uhr
Zwei Segelboote mit internationaler Besatzung sind auf dem Weg von Mexiko nach Kuba spurlos verschwunden. Die Schiffe transportierten humanitäre Hilfe und gehörten zu einer Aktivisten-Flottille, die die Insel unterstützen wollte. Nun hat die mexikanische Marine eine umfangreiche Suchaktion gestartet.
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Die geplante Ankunft zweier Segelboote mit humanitärer Hilfe in Havanna ist ausgeblieben – nun läuft eine internationale Suchaktion. Wie die mexikanische Marine am Donnerstag (26.) mitteilte fehlt von den Schiffen jede Spur, obwohl sie ihre Route planmäßig aufgenommen hatten.
Die Segelboote Friendship und Tigger Moth waren Teil der Flottille des Konvois Nuestra América, einer Initiative von Aktivisten aus verschiedenen Ländern, die Lebensmittel und Versorgungsgüter nach Kuba bringen wollten. Hintergrund ist die angespannte Versorgungslage auf der Insel, die durch eingeschränkte Treibstofflieferungen zusätzlich verschärft wurde. Die Segelboote liefen am 21.03.2026 von Isla Mujeres im Bundesstaat Quintana Roo aus mit Kurs auf Havanna. Die Route gilt grundsätzlich als befahrbar, ist jedoch stark von Wetterbedingungen abhängig. Beobachtungen während der Überfahrt anderer Schiffe deuten darauf hin, dass starke Winde und Strömungen die Navigation erheblich erschwerten. Besonders auffällig ist die internationale Dimension des Einsatzes. Die Crew bestand aus Personen unterschiedlicher Herkunft, und auch die Suche wird länderübergreifend koordiniert. Die mexikanische Marine gab weder die Identität noch die Nationalitäten der Besatzungsmitglieder bekannt, erklärte jedoch, dass sie mit Rettungsstellen und Agenturen aus Polen, Frankreich, Kuba und den USA in Kontakt steht. Die mexikanische Marine hat Luftaufklärung eingesetzt und ein Suchgebiet definiert, das sich an der geplanten Route orientiert. Dabei werden mögliche Abweichungen durch Wetter oder Navigation berücksichtigt. Gleichzeitig wurde die zivile Schifffahrt in der Region aufgerufen, Sichtungen umgehend zu melden. Solche Maßnahmen sind Standard bei maritimen Notfällen, doch die Erfolgswahrscheinlichkeit sinkt mit jedem Tag ohne Kontakt. Noch bleibt unklar, was genau mit den Booten geschehen ist. Die Suche läuft weiter – und mit ihr die Hoffnung, Hinweise auf den Verbleib der Crew zu finden. Autor: Leon Latozke
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