Neues aus Kuba
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05.05.2026 23:00 Uhr
Marco Rubio hat die Bedeutung eines Fotos heruntergespielt, das ihn vor einer Karte Kubas neben einem Militärkommandeur zeigt. Die Aufnahme sei zufällig entstanden.
Abbildung: US-Außenminister Marco Rubio mit General Francis L. Donovan (SOUTHCOM) am 5. Mai 2026 in Doral, Florida. Quelle: US-Verteidigungsministerium. Die Verwendung dieses Bildmaterials stellt keine Unterstützung durch das US-Verteidigungsministerium dar.
US-Außenminister Marco Rubio hat Spekulationen über eine unmittelbar bevorstehende Militäraktion gegen Kuba zurückgewiesen. Anlass war ein Foto, das ihn zusammen mit dem Befehlshaber des US-Südkomandos (US Southern Command) vor einer Karte Kubas zeigt. Das Bild hatte Fragen aufgeworfen, ob die US-Regierung eine offensive Operation gegen die Insel vorbereite.
In einer ungewöhnlichen Pressekonferenz im Weißen Haus stellte Rubio klar, dass das Foto keinerlei strategische Bedeutung habe. Die Karte sei schlicht in dem Raum vorhanden gewesen, in dem das Bild entstanden sei. "Kuba liegt innerhalb des Südkommandos. Sie wissen schon, es ist der nächstgelegene Teil", sagte. Das US Southern Command ist eines der elf vereinigten Kampfkommandos der US-Streitkräfte. Es ist für die Koordination militärischer Operationen in Lateinamerika (südlich von Mexiko), der Karibik und den angrenzenden Gewässern zuständig. Die Klarstellung erfolgt vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zwischen den USA und Kuba. Seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump hatte Washington den diplomatischen und wirtschaftlichen Druck auf Havanna erhöht. Das Foto nährte Befürchtungen, die USA könnten zu militärischen Mitteln greifen. Rubio, selbst Sohn kubanischer Einwanderer, gilt als einer der schärfsten Kritiker der kubanischen Regierung. Seine Aussage soll nun jegliche Spekulationen über eine militärische Eskalation im Keim ersticken.
Quelle: Swissinfo/EFE (https://t1p.de/f79wq)
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