Neues aus Kuba
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24.04.2026 09:00 Uhr
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Russland hat sich am Freitag solidarisch mit Kuba gezeigt und angekündigt, die sozialistische Inselrepublik weiterhin mit humanitärer Hilfe zu unterstützen. Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa wies dabei „Erpressungen und Drohungen aus Washington“ entschieden zurück.
Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: LIVE: Russian Foreign Ministry Holds Weekly Briefing with Maria Zakharova | AC1G. Rechte beim Uploadenden.
Das russische Außenministerium hat seine Solidarität mit Kuba bekräftigt und angekündigt, die sozialistische Inselrepublik weiterhin humanitär zu unterstützen. Gleichzeitig wies Moskau die aus Washington kommenden Drohungen und Erpressungsversuche scharf zurück. "Vor dem Hintergrund der gezielten und böswilligen Eskalation gegen Kuba bekräftigen wir unsere Solidarität mit der kubanischen Regierung und dem kubanischen Volk", erklärte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, am Freitag (23.) vor Journalisten in Moskau.
Die russische Diplomatin stellte klar: "Wir lehnen Erpressung und Drohungen in der Außenpolitik ab. Dies gilt auch für den derzeitigen demonstrativen aggressiven Druck Washingtons auf Havanna, der darauf abzielt, sich grob in die inneren Angelegenheiten Kubas einzumischen und die kubanische Staatlichkeit zu brechen." Die Äußerungen fallen in eine Zeit verschärfter Spannungen zwischen den USA und Kuba. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte kürzlich erklärt, er erwarte die Ehre, "Kuba zu nehmen", während Washington gleichzeitig von Havanna eine wirtschaftliche Öffnung und größere politische Freiheiten fordert. Kuba war jahrzehntelang ein enger Verbündeter Moskaus – von der kommunistischen Revolution 1959, die Fidel Castro an die Macht brachte, bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1991. In jüngerer Zeit hat Russland die Insel sowohl finanziell als auch mit Lieferungen von Gütern unterstützt. "Russland und Kuba verbindet eine enge historische Beziehung. Wir waren stets auf der Seite Kubas in seinem Kampf um Unabhängigkeit, in seinem Recht, nach eigenen Regeln zu leben, seinen eigenen Weg zu gehen und seine eigenen Interessen zu verteidigen", betonte Sacharowa. Man werde Kuba weiterhin humanitäre Hilfe leisten, "in dieser schwierigen Phase künstlich angeheizter Konfrontation". Ein konkretes Beispiel für die russische Unterstützung war die Lieferung von Rohöl Ende März. Der unter russischer Flagge fahrende Tanker "Anatoli Kolodkin" löschte damals rund 700.000 Barrel russisches Urals-Rohöl in der Bucht von Matanzas. Damit trotzte Moskau der von den USA verhängten Treibstoffblockade. Die Trump-Administration hatte die Lieferung aus "humanitären Gründen" genehmigt. Die russische Unterstützung für Kuba ist nicht neu, gewinnt aber vor dem Hintergrund des wachsenden Drucks aus Washington an Bedeutung. Moskau signalisiert damit, dass es bereit ist, seine traditionellen Verbündeten auch in Zeiten geopolitischer Spannungen zu stützen. Die kubanische Führung in Havanna kann sich angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten und der anhaltenden US-Sanktionen weiterhin auf die Solidarität aus Moskau verlassen – ein Signal, das auch in Washington nicht unbemerkt bleiben dürfte.
Quelle: EFE (https://t1p.de/wepp9)
Autor: Leon Latozke
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