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Die Wallfahrtskirche El Cobre in Kuba wurde durch Hurrikan Melissa schwer beschädigt. Dächer, Fensterscheiben und Fassadenteile der bedeutenden religiösen Stätte wurden zerstört. Für die Gläubigen und die lokale Bevölkerung ist dies ein schwerer Verlust.
31.10.2025 09:40 Uhr
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Hurrikan Melissa hat in Kuba erhebliche Schäden angerichtet und dabei insbesondere die Wallfahrtskirche El Cobre schwer getroffen. Der Sturm erreichte an der Nordostküste Windgeschwindigkeiten von knapp 200 Kilometern pro Stunde. In der Provinz Holguin führten sintflutartige Regenfälle zu Überschwemmungen und zerstörten Straßen, Dächer und Infrastruktur. Hunderttausende Einwohner mussten vorsorglich evakuiert werden, um Verletzungen und Todesfälle zu vermeiden.
Die Kirche El Cobre, eines der bedeutendsten religiösen Zentren Kubas und Wallfahrtsort für Gläubige aus dem ganzen Land, wurde durch den Hurrikan in Mitleidenschaft gezogen. Aufnahmen des Erzbistums Santiago de Cuba zeigen beschädigte Dächer, zerstörte Fensterscheiben und teilweises Einstürzen von Fassadenteilen. Die Zerstörung trifft die lokale Bevölkerung hart, da die Kirche nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Bedeutung besitzt. Neben der Kirche sind zahlreiche Wohnhäuser und öffentliche Einrichtungen betroffen. Die kubanischen Behörden haben Aufräumarbeiten eingeleitet, doch Experten rechnen mit einem langwierigen Wiederaufbau. Die Versorgung der betroffenen Bevölkerung bleibt eine Herausforderung, insbesondere in den ländlichen Gebieten der Provinzen Holguin und Santiago de Cuba. Nachdem Melissa Kuba verlassen hat, erreichte der Hurrikan die Bahamas, wo er auf die niedrigste Kategorie 1 zurückgestuft wurde. Dort werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde gemeldet. In Kuba jedoch bleibt die Lage angespannt. Die internationalen und lokalen Hilfsorganisationen bereiten Unterstützung vor, um die Not der Bevölkerung zu lindern und die Wiederherstellung beschädigter Infrastrukturen zu beschleunigen. Die Schäden an El Cobre verdeutlichen die Verwundbarkeit historischer und religiöser Stätten gegenüber extremen Wetterereignissen. Für die kubanische Bevölkerung wird die kommenden Monate entscheidend sein, sowohl für den Wiederaufbau der Infrastruktur als auch für die Restaurierung eines der wichtigsten Symbole des Landes. Autor: Leon Latozke
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