Neues aus Kuba
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16.03.2026 10:00 Uhr
Claudia Sheinbaum erklärte ihre Zustimmung zu dem Aufruf des Ex-Präsidenten Andrés Manuel López Obrador, Kuba angesichts der US-Wirtschafts- und Treibstoffblockade zu unterstützen.
Abbildung: Symbolbild Sheinbaum bei Morgenkonferenz, 14. August 2025, Mexiko-Stadt (Bildquelle Eneas, Claudia Sheinbaum in 2025 (3x4 cropped), Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY 4.0)
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärt am Sonntag (15.) ihre Unterstützung für den Aufruf des ehemaligen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador vom Samstagabend, das kubanische Volk angesichts der von den USA verhängten wirtschaftlichen und Treibstoffblockade zu unterstützen.
„Gestern schrieb der Präsident López Obrador, der nun im Ruhestand Bücher schreibt, auf seinen sozialen Medien: ‚Ich bin sehr betroffen von dem, was dem Volk von Kuba widerfährt‘, weil das kubanische Volk seit vielen Jahren von den USA und anderen Ländern blockiert wird und Produkte nicht einreisen dürfen“, erklärte Sheinbaum. „Kürzlich wurde eine weitere Blockade verhängt, damit kein Öl ankommt. Die kubanischen Brüder leiden, und es ist ein nahe stehendes, brüderliches Volk“, fügte sie hinzu. Am Samstagabend veröffentlichte López Obrador auf seinen Social-Media-Kanälen eine Erklärung, in der er seine Besorgnis über die Versorgungslage in Kuba äußerte. Er rief zu Spenden über eine gemeinnützige Organisation auf, um die Bevölkerung direkt zu unterstützen. Bereits während seiner Amtszeit hatte López Obrador mit der kubanischen Regierung Vereinbarungen über den Austausch von medizinischem Personal getroffen. Zudem organisierte er Lieferungen von Erdöl an die Insel sowohl auf vertraglicher Grundlage als auch aus humanitären Gründen. Präsidentin Sheinbaum erklärte, dass Mexiko diese Unterstützung auch unter erschwerten Bedingungen aufrechterhalten werde. „Wir haben entschieden, die Hilfe fortzusetzen, auch wenn die Versorgung mit Öl schwierig ist“, sagte sie. Dabei betonte sie, dass Kritik an der kubanischen Regierung die Unterstützung der Bevölkerung nicht einschränken dürfe. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel äußerte Dankbarkeit für die Unterstützung Mexikos. Auf Social Media bezeichnete er die Hilfsmaßnahmen als „generöse Solidarität“ und verwies auf die langjährige bilaterale Beziehung beider Länder. Für Kuba stellen die Lieferungen sowohl materielle Hilfe als auch politische Rückendeckung dar, insbesondere angesichts der anhaltenden US-Blockade.
Die politische Spannung zwischen Washington und Havanna besteht seit Jahrzehnten. Neben dem umfassenden Embargo haben die USA kürzlich erneut die Einfuhr von Erdöl behindert. Diese Maßnahmen verschärfen die wirtschaftliche Situation in Kuba und treffen vor allem die Bevölkerung. Mexikos Engagement wird daher als humanitäre Initiative eingeordnet, die zwischen politischer Kritik und praktischer Hilfe klar unterscheidet.
Sheinbaum unterstrich, dass Mexiko den Dialog zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten unterstütze. Vertreter beider Regierungen haben bereits Gespräche aufgenommen, um bilaterale Probleme zu identifizieren und mögliche Kooperationswege zu prüfen. In diesem Kontext fungiert Mexiko als Vermittler und trägt zu regionaler Stabilität bei.
Quelle: EFE (https://t1p.de/v1ej0)
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