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19.05.2026 09:00 Uhr Ein Schiff mit Hilfsgütern aus Mexiko und Uruguay ist in Kuba angekommen. Präsident Díaz-Canel dankte für die Solidarität in Zeiten verschärfter US-Blockade. Ein Schiff mit Hilfslieferungen aus Mexiko und Uruguay hat am Montag in Havanna festgemacht. Die Lieferung soll die akute Not in Kuba lindern, das nach offiziellen Angaben unter den verschärften US-Sanktionen leidet. Präsident Miguel Díaz-Canel dankte den Entsendestaaten auf der Plattform X für ihr humanitäres Engagement in einer Zeit, die er als äußerst schwierig für das Land beschrieb. Die Blockade der USA wirke sich direkt und vielfältig auf den Alltag der Bevölkerung aus. Der Staatschef würdigte die Aktion als lebendigen Beweis historischer Solidarität und als Ausdruck von Humanismus und regionaler Zusammenarbeit. Besonderen Dank richtete er an Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum für ihre Entschlossenheit sowie an die uruguayische Regierung für ihren Beitrag zur gemeinsamen Initiative. Solche Gesten zeigten, dass Kuba nicht allein stehe, so Díaz-Canel. Vizepremier und Außenhandelsminister Oscar Pérez-Oliva Fraga kündigte an, dass die Hilfsgüter direkt an die bedürftigsten Bevölkerungsgruppen verteilt würden, vor allem an Kinder, ältere Menschen und verletzliche Haushalte. Er betonte, die Aktion belege die Verbundenheit der lateinamerikanischen Völker mit Kuba in schwierigen Zeiten. Die Leiterin der mexikanischen Entwicklungsagentur, Alejandra del Moral, erklärte, Präsidentin Sheinbaum habe angeordnet, die Unterstützung für Kuba auszuweiten. Die aktuelle Ladung umfasse Reis, Bohnen und Milchpulver, und Mexiko werde weitere Sendungen folgen lassen. Del Moral wies darauf hin, dass die Hilfe nicht allein von der Regierung stamme, sondern auch von Gewerkschaften, sozialen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Gruppen aus mehreren Ländern getragen werde. Diesmal habe sich Uruguay mit eigenen Spenden beteiligt, um den Transport zu erleichtern. Der uruguayische Botschafter in Havanna, Juan Andrés Canessa Franco, präzisierte, sein Land habe unter anderem Milchpulver beigesteuert, basierend auf einem Kooperationsabkommen und einem 2023 aufgelegten Fonds. Der mexikanische Botschafter auf der Insel, Miguel Díaz Reynoso, hob hervor, dass die Lieferung die Kontinuität des mexikanischen Versprechens symbolisiere, Kuba solidarisch zur Seite zu stehen. Die Hilfe folge den Prinzipien der Selbstbestimmung und internationalen Zusammenarbeit, die Mexiko vertrete. Mit dieser neuen Sendung überstiegen die aus Mexiko gelieferten Hilfsgüter insgesamt 6000 Tonnen. Auch der kubanische Minister für Nahrungsmittelindustrie, Alberto López Díaz, dankte beiden Ländern. Er würdigte die Lieferung als Zeichen brüderlicher Verbundenheit zwischen den Völkern Lateinamerikas und als konkrete Stütze Kubas in seiner wirtschaftlichen Notlage. An der Übergabezeremonie nahmen zudem Emilio Lozada García, Leiter der internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, und weitere ranghohe Vertreter der Staatsverwaltung teil. Quelle: Granma (https://t1p.de/3cgrk)
Autor: Leon Latozke
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