Neues aus Kuba
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Kuba bekräftigt erneut seine Solidarität mit Venezuela und Präsident Nicolás Maduro. Präsident Miguel Díaz-Canel hob die Unterstützung durch Bevölkerung, Militär und Polizei Venezuelas hervor, um möglichen Bedrohungen durch die USA zu begegnen. Hintergrund sind verdeckte CIA-Operationen, die Washington mit der Bekämpfung des Drogenhandels begründet.
17.10.2025 07:13 Uhr
Kuba hat seine Solidarität mit Venezuela und Präsident Nicolás Maduro angesichts wachsender Spannungen in der Region erneut bekräftigt. Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte auf sozialen Netzwerken, dass die venezolanische Regierung auf die Unterstützung von Bevölkerung, Militär und Polizei zählen könne, um den Bedrohungen und Aktionen der USA zu widerstehen. Gleichzeitig kritisierte er die jüngst genehmigten verdeckten Operationen der US-amerikanischen CIA gegen Venezuela und betonte die historische Verbundenheit Kubas mit dem südamerikanischen Nachbarstaat. Díaz-Canel verwies dabei auf die Worte von José Martí und Fidel Castro, die die tiefe Solidarität Kubas mit Venezuela unterstrichen.
Hintergrund sind Anordnungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, verdeckte CIA-Operationen in Venezuela durchzuführen. Zugleich prüfte die US-Regierung militärische Maßnahmen gegen den Drogenhandel auf venezolanischem Staatsgebiet. Nach Angaben Washingtons wurden bereits mindestens fünf Boote, die mutmaßlich Drogen transportierten, versenkt. Trump begründete dies mit dem Ziel, den Drogentransport in die USA nahezu vollständig zu stoppen. Die venezolanische Regierung reagierte mit scharfer Kritik und bezeichnete die CIA-Einsätze als Bedrohung, die offenbar darauf abzielten, einen Regimewechsel zu legitimieren. Die Vorwürfe der USA, Präsident Maduro stehe an der Spitze des sogenannten „Kartells der Sonnen“ und sei in Drogenhandel verwickelt, wies Caracas entschieden zurück. Stattdessen sprach die Regierung von einer gezielten Einschüchterungskampagne. Kuba bezeichnete die Zerstörung venezolanischer Boote als illegal und warnte vor einer zunehmenden militärischen Bedrohung. Bereits zuvor hatte die kubanische Regierung zu einer internationalen Mobilisierung aufgerufen, um eine mögliche militärische Aggression der USA gegen Venezuela zu verhindern. Jede Rechtfertigung für einen Angriff – politisch oder moralisch – werde abgelehnt. Die Solidarität Kubas mit Venezuela ist historisch gewachsen und spiegelt die enge politische und ideologische Verbindung zwischen beiden Staaten wider. In einem Umfeld, in dem die USA ihre militärische Präsenz in der Karibik verstärken, positioniert sich Kuba klar als Verbündeter Venezuelas und kritischer Beobachter potenzieller Eskalationen durch Washington.
Quelle: Miguel Díaz-Canel Bermúdez/X (https://t1p.de/wogv9)
Autor: Leon Latozke
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