Neues aus Kuba
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Knapp zwei Wochen nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela hat Kuba die sterblichen Überreste von 32 getöteten Soldaten mit militärischen Ehren in Havanna empfangen. Präsident Díaz-Canel und Raúl Castro nahmen an den Zeremonien an Flughafenterminal und Ministerium der Revolutionären Streitkräfte teil.
16.01.2026 09:10 Uhr
Mit einem feierlichen Trauerzug durch die kubanische Hauptstadt sind am Donnerstag (15.) die sterblichen Überreste von 32 kubanischen Sicherheitsbeamten empfangen worden, die beim US-Militäreinsatz in Venezuela am 3. Januar getötet worden waren. Präsident Miguel Díaz-Canel und der frühere Revolutionsführer Raúl Castro nahmen an der Zeremonie teil. Die Urnen, jede mit der kubanischen Flagge bedeckt, wurden aus dem Flugzeug getragen und auf offene Ladeflächen von Militärfahrzeugen gestellt. jede mit der kubanischen Flagge bedeckt. Anschließend fuhren Soldaten in weißen Galauniformen sie für eine weitere Trauerfeier zum Ministerium der Revolutionären Streitkräfte. Entlang der Straßen hatten sich zahlreiche Kubaner versammelt, um Abschied zu nehmen.
Die Trauerfeier zeichnete sich durch hohe staatliche Präsenz aus: Mitglieder des Buró Político, darunter der Präsident der Nationalversammlung Esteban Lazo Hernández, der Premierminister Manuel Marrero Cruz sowie hochrangige Militärs, darunter die Generäle Álvaro López Miera und Lázaro Alberto Álvarez Casas, nahmen an der Zeremonie teil. Die Familien der Gefallenen waren eng beieinander und erlebten die Rückkehr ihrer Angehörigen inmitten eines kollektiven Schmerzes. In seinen Ansprachen würdigte Álvarez Casas die Tapferkeit und Hingabe der getöteten Kubaner. „Wir empfangen sie nicht mit Resignation, sondern mit tiefem Stolz und ewiger Verpflichtung“, erklärte der Minister des Inneren. Die Verteidigung Venezuelas sei zugleich ein Akt der Solidarität und der historischen Verbundenheit Kubas mit der bolivarischen Republik, betonte er. Er stellte klar, dass Kuba an seinen Prinzipien festhalte und „in kubanischem Boden niemals Platz für Feigheit oder Verrat“ sei. Die militärischen Ehren umfassten unter anderem das Abspielen des kubanischen Nationalhymnus, drei Salutschüsse und eine letzte Ehrengarde vor dem Ministerium der Revolutionären Streitkräfte. Präsident Díaz-Canel und Raúl Castro führten die abschließenden Zeremonien durch. Trotz anhaltenden Regens beteiligten sich Tausende von Kubanern an der öffentlichen Trauer, die sowohl Trauer als auch Stolz zum Ausdruck brachte Autor: Leon Latozke
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