Neues aus Kuba
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US-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, die kubanische Regierung stehe nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro „kurz vor dem Sturz“. In Interviews betonte Trump erneut die fortgesetzte Druckpolitik seiner Administration gegenüber Havanna, ohne eine militärische Intervention in Kuba anzudeuten.
09.01.2026 07:00 Uhr
Abbildung: Präsident Donald Trump nach Rede vor Republikanern am 06.01.2026 im Kennedy Center Washington. The White House, P20260106DT-0453, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC0 1.0
US-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, er sehe die kommunistische Regierung Kubas „am Rande des Zusammenbruchs“. In einem in einem Interview mit dem konservativen Kommentator Hugh Hewitt betonte Trump, dass die Regierung in Havanna „sehr nahe“ daran sei zu fallen. spielte jedoch nicht auf eine mögliche Intervention vor Ort an.
Trump vermied es, über Operationen in Kuba zu sprechen, sondern bezeichnete den möglichen politischen Wandel in Havanna als Folge der wirtschaftlichen Schwächung durch das Ende der venezolanischen Hilfe. Bereits am vergangenen Sonntag hatte Trump darauf angespielt, dass das Karibikland „kurz vor dem Fall“ stehe, als er in Erklärungen an Bord der Präsidentenmaschine diesen Standpunkt damit begründete, dass Havanna nicht länger vom venezolanischen Öl profitieren werde. Die USA haben in den vergangenen Monaten ihre Politik gegenüber Kuba bereits deutlich verschärft. Finanztransaktionen mit staatlich kontrollierten kubanischen Unternehmen bleiben stark eingeschränkt, und die Überwachung wirtschaftlicher Aktivitäten wurde ausgeweitet. Gleichzeitig wächst der politische Druck nicht nur durch Trump, sondern auch durch ranghohe US-Repräsentanten wie Außenminister Marco Rubio, der die kubanische Regierung wiederholt als „riesiges Problem“ bezeichnete und öffentlich Zweifel an der Stabilität des Regimes äußerte. Aus kubanischer Sicht sind die Entwicklungen in Venezuela ein strategischer Schock. Die venezolanische Unterstützung, vor allem durch subventioniertes Öl, war ein Eckpfeiler der wirtschaftlichen Stabilität der Insel. Die drastische Reduktion dieser Lieferungen durch US-Maßnahmen hat zu Engpässen bei Energie und Devisen geführt, die bereits jetzt spürbare wirtschaftliche und soziale Belastungen erzeugen. Die kubanische Regierung unter Präsident Miguel Díaz-Canel hat auf die US-Rhetorik mit scharfer Kritik reagiert und die Interventionen in Venezuela als Verletzung internationalen Rechts verurteilt. Zugleich betont Havanna seine Entschlossenheit, die innere Ordnung zu wahren und alternative Wege der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu suchen.
Quelle: EFE (https://t1p.de/3t213)
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Text: Leon Latozke
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