Neues aus Kuba
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Außenminister Rubio sei „jetzt in Gesprächen“ mit Kuba, sagte Präsident Trump. Er fordert ein Abkommen zur Bewältigung der humanitären Krise und beschreibt das Land als gescheitert. Militärische Schritte hält er nicht für notwendig,
17.02.2026 08:30 Uhr
Abbildung: Symbolbild Briefing von Marco Rubio an Donald Trump, 8. Oktober 2025 (Quelle: The White House, Marco Rubio briefing President Donald Trump, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons)
US-Präsident Donald Trump hat am Montag (17.) erklärt, sein Außenminister Marco Rubio führe derzeit Gespräche mit kubanischen Regierungsvertretern über ein mögliches „Abkommen“. Trump betonte vor Journalisten an Bord des Präsidentenflugzeugs, dass solche Verhandlungen laufen und dass ein Abschluss dringend nötig sei, weil die Lage auf der Karibikinsel eine „wirkliche humanitäre Bedrohung“ darstelle.
Trump diagnostizierte Kuba als „gescheiterte Nation“, die nicht einmal über genügend Treibstoff verfüge, um den Flugverkehr aufrechtzuerhalten. Er verwies auf zunehmend lange Schlangen und wachsende Probleme aufgrund fehlender Treibstoffzufuhr und sagte, die kubanisch-amerikanische Gemeinschaft werde sich freuen, wenn sie ihre Familien auf der Insel wiedersehen könne. Gleichzeitig kritisierte er das politische System Kubas und erinnerte an die seiner Ansicht nach schlechte Behandlung von Kubanern durch das Regime. In diesem Kontext verteidigte Trump auch die fortgesetzte restriktive Haltung der USA gegenüber Öl- und Finanzströmen nach Kuba. Er bekräftigte, dass es derzeit weder Öl noch Geld für die Insel gebe. Auf Nachfrage nach einer militärischen Operation auf kubanischem Boden, ähnlich der im Januar durchgeführten Aktion in Venezuela, wich Trump aus. Er äußerte, eine solche Operation wäre „nicht sehr schwierig“, halte sie aber nicht für notwendig. Die Aussagen fallen inmitten einer tiefgreifenden Energiekrise auf Kuba. Die US-Regierung hatte nach dem erzwungenen Regierungswechsel in Venezuela Maßnahmen ergriffen, mit denen sie den Export von venezolanischem Öl nach Kuba praktisch gestoppt hat, was zu einer drastischen Verringerung der wichtigsten Energiequelle der Insel geführt hat. Diese Schritte stehen im Zusammenhang mit Trumps außenpolitischer Strategie in Lateinamerika, die auf Druck und Isolation setzt, um politische Veränderungen zu erzwingen. Während Washington Gespräche signalisiert, hat die kubanische Seite offiziell nicht bestätigt, dass substantielle Verhandlungen stattfinden. Kubas Führung betont ihre Souveränität und warnt davor, dass außenpolitischer Druck nicht ohne Folgen für die Bevölkerung bleibe.
Quelle: EFE (https://t1p.de/ch9n8)
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