Neues aus Kuba
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08.05.2026 09:;00 Uhr
Brasiliens Präsident Lula da Silva erklärte nach einem dreistündigen Gespräch mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus, dieser habe ihm versichert, keine Invasion Kubas zu planen. Lula bot Trump Hilfe bei der Lösung der Kuba-Krise an und kritisierte erneut das US-Embargo gegen die Insel als „längste Blockade der Menschheitsgeschichte".
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva versicherte an diesem Donnerstag (7.) , dass ihm der US-Präsident Donald Trump während ihres Treffens im Weißen Haus gesagt habe, eine militärische Invasion Kubas sei nicht geplant. „Wenn das, was die Übersetzung gesagt hat, korrekt ist, hat er mir gesagt, dass er nicht daran denkt, Kuba zu überfallen. Das habe ich von der Dolmetscherin gehört“, so Lula bei einer Pressekonferenz in der brasilianischen Botschaft.
Die Begegnung, das erste persönliche Gespräch der beiden Staatschefs, fand vor dem Hintergrund massiver Spannungen statt. Erst kürzlich hatte Trump erklärt, er werde die Kontrolle über Kuba „fast sofort“ übernehmen, und den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in die Region verlegen werde. Zudem verhängte Washington nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ein Ölembargo gegen die Insel, das die ohnehin katastrophale wirtschaftliche und soziale Lage weiter verschärfte. Lula nutzte die Gelegenheit, um Trump seine Vermittlungsdienste anzubieten. Er sei „voll und ganz zu seiner Verfügung“, falls dieser Hilfe bei der Lösung der Kuba-Frage benötige. Der brasilianische Staatschef ließ keinen Zweifel an seiner Haltung: „Kuba will den Dialog und eine Lösung, um eine Blockade zu beenden, die Kuba seit dem Sieg der Revolution nie ein freies Land sein ließ.“ Er bezeichnete die US-Sanktionen als „die langlebigste Blockade in der Geschichte der Menschheit“. Die Frage Kubas und Venezuelas standen als zentrale Streitpunkte über dem Treffen. Aus Havanna hatte Präsident Miguel Díaz-Canel zuvor gewarnt, Trump eskalierte seine Drohungen einer militärischen Aggression gegen Kuba „auf ein gefährliches und beispielloses Niveau“. Die internationale Gemeinschaft müsse zur Kenntnis nehmen, ob ein solch drastischer krimineller Akt erlaubt werde.
Quelle: EFE (https://t1p.de/uhacd)
Autor: Leon Latozke
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