Neues aus Kuba
Aktuelle Nachrichten und Meldungen, Analysen und Hintergrundinformationen
|
UNICEF liefert dringend benötigte medizinische Hilfsgüter in die vom Hurrikan Melissa betroffenen östlichen Provinzen Kubas, um rund 90.000 Menschen, insbesondere Kinder, Jugendliche und Schwangere, zu unterstützen.
02.11.2025 06:45 Uhr
Abbildung: Quelle Cubadebate (https://t1p.de/hfn8z)
Mehrere Agenturen der Vereinten Nationen haben am Samstag Hilfslieferungen mit medizinischem Material an Kuba übergeben. Die Unterstützung richtet sich an mehr als 90.000 Menschen in den östlichen Landesteilen, die vom Hurrikan Melissa betroffen sind. Die Lieferung umfasst 69 medizinische Versorgungskits mit Medikamenten, Geräten und Verbrauchsmaterialien, 8.220 Moskitonetze sowie Elekrolytlösungen und richtet sich vor allem an Kinder, Jugendliche und Schwangere wie das UNICEF-Büro Kuba mitteilte.
Beteiligt an der Hilfsaktion sind neben UNICEF weitere UN-Organisationen wie der Zentralfonds für Notfallmaßnahmen, das Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten sowie weitere spezialisierte Einrichtungen. Die Verteilung der Hilfsgüter erfolgt in enger Abstimmung mit den kubanischen Behörden. Die aktuellen Lieferungen ergänzen frühere Hilfen durch UN-Organisationen und sind Teil des Antizipationsplans für Notfälle in Kuba, der bereits vor dem Eintreffen von Melissa vorbereitet worden war. Nach Angaben des Welternährungsprogramms benötigen derzeit etwa 700.000 Menschen im Land Unterstützung, das entspricht mehr als sieben Prozent der Bevölkerung. Der Hurrikan Melissa traf in den frühen Morgenstunden des vergangenen Mittwochs auf den Südosten Kubas und zog innerhalb von sieben Stunden nach Nordosten weiter. Begleitet wurde er von Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h und starken Regenfällen von bis zu 400 Litern pro Quadratmeter in einigen Regionen. Melissa hinterließ eine Spur massiver Schäden: Weite Teile der Elektrizitätsversorgung wurden unterbrochen, Wohnhäuser und Infrastruktur zerstört, Straßen unpassierbar, Kommunikationsleitungen beeinträchtigt und landwirtschaftliche Flächen schwer geschädigt. Über erste Opferzahlen oder eine offizielle Schadensbewertung der kubanischen Regierung liegen bislang keine Informationen vor.
Quelle: UNICEF (https://t1p.de/a5u65)
Anzeige (G2)
|
|
Letzte Meldungen
Text: Leon Latozke
Anzeige (G1)
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
0 Kommentare
Ihr Kommentar wird veröffentlicht, sobald er genehmigt ist.
Antwort hinterlassen |
|
|
| Anzeige (G3) |